Cattedrale di San Giorgio

Cattedrale di San Giorgio

Die dem Stadtpatron Georg geweihte Kathedrale aus dem 12. Jahrhundert prägt mit ihrer dreigeteilten Marmorfassade das Zentrum Ferraras.

Die Cattedrale di San Giorgio, dem Stadtpatron Georg geweiht, wurde im 12. Jahrhundert begonnen und gehört zu den bedeutendsten romanischen Kirchenbauten der Emilia-Romagna. Ihre dreigeteilte Marmorfassade verbindet die Strenge der Romanik mit dem reicheren Figurenschmuck der Gotik. Über dem Hauptportal entfaltet sich ein vielgestaltiges Weltgerichtsportal, dessen Reliefs Szenen von Himmel und Hölle zeigen und über Jahrhunderte die Gläubigen beim Betreten der Kirche begleiteten. Besonders charakteristisch ist die Südflanke des Doms: Unter der Loggia dei Merciai reihen sich seit Jahrhunderten kleine Läden aneinander, sodass die Kathedrale unmittelbar mit dem Handelsleben der Stadt verwoben ist. Wer hier entlanggeht, erlebt eine Mischung aus sakralem Bauwerk und lebendigem Marktgeschehen, wie sie für mittelalterliche italienische Städte typisch war. Der Campanile, der unvollendete Renaissance-Glockenturm, wird dem Architekten Leon Battista Alberti zugeschrieben und blieb bis heute ohne abschließendes Geschoss. Das Innere der Kathedrale präsentiert sich anders als die mittelalterliche Außenhaut: Nach umfangreichen Umbauten erhielt der Kirchenraum im 18. Jahrhundert sein heutiges barockes Gesicht mit hellen Wandflächen, Stuck und Altären. Diese Schichtung verschiedener Epochen macht den Bau zu einem anschaulichen Beispiel dafür, wie sich Sakralarchitektur über die Jahrhunderte wandelte. Die Kathedrale liegt unmittelbar gegenüber dem Castello Estense und dem Rathaus und bildet damit den geistlichen Mittelpunkt der historischen Altstadt, die zum UNESCO-Welterbe zählt. Für Reisende ist sie ein natürlicher Ausgangspunkt, um Ferrara zu erkunden: Von hier sind die wichtigsten Plätze und Paläste der Renaissancestadt zu Fuß erreichbar.

★ travelperfect Special · Sehenswürdigkeit

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Kostenlos
Eintritt
Sakralbau
Typ

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten

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Beste Besuchszeit
Außerhalb der Messzeiten lässt sich der Innenraum am ruhigsten besichtigen. Vormittags fällt das Licht günstig auf die Marmorfassade, was den Figurenschmuck gut zur Geltung bringt.
01Foto-Tipp 1

Fotografiere die Marmorfassade am Vormittag im seitlichen Licht.

02Foto-Tipp 2

Die Reliefs des Weltgerichtsportals lohnen Detailaufnahmen.

03Foto-Tipp 3

Von der Piazza aus gelingt der Blick auf Fassade und Campanile zusammen.

Sehenswürdigkeit

Castello Estense

Die mittelalterliche Wasserburg der Familie d'Este liegt direkt gegenüber der Kathedrale.

Sehenswürdigkeit

Palazzo dei Diamanti

Der Renaissancepalast mit seiner Diamantquaderfassade ist von der Altstadt aus gut erreichbar.

Dreigeteilte Marmorfassade mit romanischen und gotischen Elementen

Vielgestaltiges Weltgerichtsportal über dem Haupteingang

Loggia dei Merciai mit historischen Läden an der Südflanke

Unvollendeter Campanile, Leon Battista Alberti zugeschrieben

Barocker Innenraum aus dem 18. Jahrhundert

Lage gegenüber dem Castello Estense im UNESCO-Altstadtkern

01Tipp 1

Nimm dir Zeit für die Reliefs des Weltgerichtsportals, bevor du eintrittst.

02Tipp 2

Die Südflanke mit den kleinen Läden lohnt einen eigenen Spaziergang.

03Tipp 3

Verbinde den Besuch mit dem direkt gegenüberliegenden Castello Estense.

Kostet der Eintritt in die Kathedrale von Ferrara?

Der Eintritt in die Cattedrale di San Giorgio ist frei. Wie bei aktiven Gotteshäusern üblich, solltest du während Gottesdiensten Rücksicht nehmen und Besichtigungen außerhalb der Messzeiten einplanen.

Aus welcher Zeit stammt der Dom von Ferrara?

Der Bau wurde im 12. Jahrhundert begonnen. Die Marmorfassade ist romanisch-gotisch, während das Innere nach Umbauten im 18. Jahrhundert sein heutiges barockes Erscheinungsbild erhielt.

Wem ist die Kathedrale von Ferrara geweiht?

Die Kathedrale ist dem heiligen Georg, dem Stadtpatron Ferraras, geweiht. Daher trägt sie den Namen Cattedrale di San Giorgio.

Wo liegt die Kathedrale in Ferrara?

Sie befindet sich im historischen Zentrum gegenüber dem Castello Estense und dem Rathaus. Von dort sind die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der UNESCO-Altstadt zu Fuß erreichbar.

Wer baute den Glockenturm des Doms?

Der unvollendete Renaissance-Campanile wird Leon Battista Alberti zugeschrieben. Er blieb bis heute ohne abschließendes oberes Geschoss.

Umgebung

In der Nähe

Erreichbar zu Fuß ab Cattedrale di San Giorgio.

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