Ferraras Stadtmauer gehört zu den besterhaltenen Befestigungsringen Italiens und ist fast vollständig erhalten. Heute ist sie als begrünter Ring mit Wegen auf und unter den Wällen angelegt, was sie zu einer der schönsten Möglichkeiten macht, die Stadt zu erleben. Eine Radtour entlang der Mauer umfasst rund neun Kilometer und führt einmal um die historische Altstadt herum. Unterwegs passierst du zahlreiche Zeugnisse der alten Wehranlage: Bastionen, die für die Verteidigung errichtet wurden, Wallgräben und die Porta degli Angeli am Nordende des Corso Ercole I d'Este. Dieses Tor war einst einer der wichtigen Zugänge zur Stadt und markiert den Abschluss der berühmten Renaissance-Achse der Addizione Erculea. So verbindet die Tour Natur und Geschichte auf anschauliche Weise. Der Weg bietet wechselnde Ausblicke: Auf der einen Seite blickst du über die Dächer der Altstadt mit ihren Türmen und Backsteinbauten, auf der anderen Seite öffnet sich die weite Felderlandschaft der Po-Ebene. Da der Ring weitgehend autofrei und eben ist, eignet sich die Tour auch für Familien und weniger geübte Radfahrer. Leihräder sind am Bahnhof und im Zentrum erhältlich, sodass sich die Tour spontan in einen Stadtaufenthalt einbauen lässt. Wer mehr erleben möchte, kann den Mauerring verlassen und auf dem Destra-Po-Radweg weiter Richtung Po-Delta fahren – eine Option für längere Touren in die umgebende Landschaft. Die Stadtmauer-Radtour ist damit eine entspannte Art, Ferrara als Fahrradstadt kennenzulernen und Altstadt und Umland zu verbinden.
Du radelst rund neun Kilometer auf dem begrünten Mauerring einmal um die Altstadt Ferraras. Die Strecke führt vorbei an Bastionen, Wallgräben und der Porta degli Angeli und bietet abwechselnd Blicke über die Dächer der Stadt und die Felder der Po-Ebene. Da der Weg weitgehend eben und autofrei ist, lässt sich die Tour entspannt angehen. Wer möchte, verlängert die Fahrt über den Destra-Po-Radweg in Richtung Po-Delta.
