Das Teatro Margherita wurde Anfang des 20. Jahrhunderts auf Pfählen ins Wasser des alten Hafens von Bari gebaut – und das aus einem ungewöhnlichen Grund: Ein Vertrag sicherte der Theater-Familie Petruzzelli das Exklusivrecht auf Theaterbauten auf städtischem Grund. Wer dennoch ein zweites Theater errichten wollte, musste das städtische Land umgehen. Die Lösung war ein Bau über dem Meer, auf Pfählen jenseits der Grundstücksgrenze – ein juristischer Kniff, der dem Margherita seine einzigartige Lage am Wasser bescherte. Der weiße Liberty-Bau mit seiner markanten Kuppelfront gehört zu den charakteristischsten Bauwerken Baris. Über die Jahrzehnte diente er als Kino, verfiel dann und stand lange leer, ehe er aufwendig restauriert wurde. Heute zeigt das Teatro Margherita als Ausstellungshaus zeitgenössische Kunst – wechselnde Ausstellungen, für die in der Regel eine Eintrittskarte nötig ist; Programm und Öffnung hängen vom laufenden Betrieb ab. Schon die Lage macht das Gebäude zu einem der beliebtesten Motive der Stadt: Es steht zwischen der Piazza del Ferrarese, dem belebten Platz am Rand der Altstadt, und den Anlegern der Fischer am alten Hafen. Wer auf der Promenade steht, hat das Margherita mit dem Meer im Rücken vor sich, und vom Wasser aus wirkt der helle Bau wie ein Schiff, das vor der Altstadt ankert. Für einen Besuch genügt oft schon der Weg außen herum: Der Bau lässt sich vom Hafen, von der Piazza del Ferrarese und vom Lungomare aus von allen Seiten betrachten. Wer die Innenräume und die aktuelle Kunst sehen möchte, plant einen Blick auf das laufende Ausstellungsprogramm ein. So oder so ist das Teatro Margherita eine der ersten Adressen, wenn man Baris Übergang von der historischen Altstadt zum offenen Meer erleben will.
Ein weißer Liberty-Bau mit markanter Kuppelfront, der auf Pfählen über dem Wasser des alten Hafens steht. Heute beherbergt er ein Ausstellungshaus für zeitgenössische Kunst mit wechselnden Ausstellungen. Der Bau lässt sich von außen – vom Hafen, von der Piazza del Ferrarese und vom Lungomare – von allen Seiten betrachten; für die Innenräume ist meist eine Eintrittskarte nötig.
Der Bau entstand Anfang des 20. Jahrhunderts als zweites Theater Baris. Weil die Familie Petruzzelli das Exklusivrecht auf Theaterbauten auf städtischem Grund hielt, wurde das Margherita auf Pfählen jenseits der Grundstücksgrenze ins Meer gebaut. Später diente es als Kino, verfiel und stand lange leer, bevor es aufwendig restauriert und zum Ausstellungshaus umgenutzt wurde.
