Der klassische Rundgang durch Orta San Giulio beginnt an der Piazza Motta, dem Platz am See, und folgt der Via Olina mit ihren Läden und Osterien – der schmalen Hauptgasse, die das Rückgrat der Altstadt bildet. Von dort steigt der Weg über die Salita della Motta zur Barockkirche Santa Maria Assunta hinauf, die über dem Ort thront. Von der Kirche führt der beschilderte Weg durch alten Baumbestand weiter zum Sacro Monte di Orta. Dort erzählen zwanzig Kapellen mit Fresken und Terrakottafiguren das Leben des heiligen Franziskus, und Aussichtsbalkone öffnen zwischen den Stationen den Blick auf den Ortasee und die Isola San Giulio. Der Sacro Monte ist seit 2003 UNESCO-Welterbe und bildet den landschaftlichen wie geistlichen Höhepunkt der Runde. Der Rundgang verbindet die beiden Gesichter von Orta: unten die belebte Altstadt mit Gassen, Läden und Cafés, oben der stille Pilgerweg über den See. Auf dem Weg hinauf und hinab eröffnen sich immer wieder neue Perspektiven auf das Wasser und die Klosterinsel, sodass der Spaziergang selbst zum Erlebnis wird – nicht nur das Ziel. Für die Runde mit Rückweg ans Ufer solltest du etwa zwei Stunden einplanen – mehr, wenn das Licht gut ist und du an den Aussichtsbalkonen verweilst. Festes Schuhwerk ist für den Aufstieg ratsam. Wer mag, schließt eine Bootsfahrt zur Isola San Giulio an, die direkt von der Piazza Motta startet, dem Ausgangspunkt des Rundgangs.
Der Rundgang beginnt an der Piazza Motta und folgt der Via Olina mit ihren Läden und Osterien. Über die Salita della Motta steigt der Weg zur Barockkirche Santa Maria Assunta hinauf und führt von dort beschildert durch alten Baumbestand zum Sacro Monte di Orta. Dort erzählen zwanzig Kapellen das Leben des heiligen Franziskus, Aussichtsbalkone öffnen den Blick auf See und Insel. So verbindet die Runde die belebte Altstadt unten mit dem stillen Pilgerweg oben.
