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Piazza Motta
Das Wohnzimmer von Orta: Arkaden, Cafés und der offene Blick über das Wasser zur Isola San Giulio – mittwochs mit Markt.
◆ ORTSTEIL · ORTA SAN GIULIO
Die autofreie Altstadt von Orta San Giulio ist ein Geflecht aus wenigen Gassen zwischen Seeufer und Hügel: die Via Olina mit Läden und Osterien, die Salita della Motta hinauf zur Barockkirche Santa Maria Assunta – und dazwischen die Piazza Motta, die sich mit Arkaden, Cafés und dem frescogeschmückten Palazzotto von 1582 zum Wasser und zur Klosterinsel öffnet.

Alles in Orta läuft auf die Piazza Motta zu: Drei Seiten des Platzes säumen Arkaden, Cafétische und pastellfarbene Fassaden, die vierte Seite ist der See – und mitten darauf steht der Palazzotto von 1582, das winzige, frescogeschmückte Rathaus der alten Riviera di San Giulio, dessen Erdgeschoss sich als offene Loggia zum Platz öffnet. Vom Anleger davor legen die Boote zur Insel ab, mittwochs zieht der Markt über das Pflaster, wie er es seit Jahrhunderten tut.
Hinter dem Platz beginnt das Gassengeflecht: Die Via Olina, kaum drei Meter breit, ist die Lebensader der Altstadt – Weinhandlungen, Osterien und kleine Läden reihen sich unter den Häusern alter Familien. Wer der Salita della Motta bergan folgt, steigt zwischen Renaissancepalazzi zur Barockkirche Santa Maria Assunta hinauf, deren Treppe zu den schönsten Fotomotiven des Ortes gehört. Von dort weist der Weg weiter zum Sacro Monte.
Das Schönste am Centro Storico aber ist sein Tagesrhythmus. Mittags gehören die Gassen den Ausflüglern, doch frühmorgens, wenn nur die Espressomaschinen zischen, und abends, wenn das letzte Boot zurückgekehrt ist und Kerzen auf den Tischen stehen, wird der Ort wieder zu dem stillen Juwel, als das ihn Schriftsteller und Maler seit jeher beschreiben.
01 · Highlights
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Das Wohnzimmer von Orta: Arkaden, Cafés und der offene Blick über das Wasser zur Isola San Giulio – mittwochs mit Markt.
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Das frescogeschmückte Rathaus der alten Riviera di San Giulio steht auf offenen Arkaden mitten auf der Piazza.
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Die schmale Hauptgasse der Altstadt: Weinhandlungen, Osterien und Läden unter jahrhundertealten Häusern.
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Der schönste Anstieg des Ortes – zwischen Renaissancefassaden hinauf zur Barockkirche Santa Maria Assunta.
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Vom Anleger an der Piazza südwärts: Villen, Gärten und immer wieder der Blick hinüber zur Klosterinsel.
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Der historische Kern ist verkehrsberuhigt und für Besucherautos gesperrt. Du parkst auf den ausgeschilderten Parkplätzen oberhalb des Zentrums und gehst die letzten Minuten bergab – Hotels in der Altstadt organisieren auf Anfrage den Gepäcktransport.
Die Piazza Motta mit dem Palazzotto, einen Bummel durch die Via Olina, den Aufstieg über die Salita della Motta zur Kirche Santa Maria Assunta – und einen Abend auf einer Terrasse am Wasser, wenn die Insel im letzten Licht liegt.
Mittwochs vormittags, auf der Piazza Motta – eine Tradition mit jahrhundertealten Wurzeln. Stände mit Käse, Salumi, Obst und Haushaltswaren füllen dann den Platz; danach gehören die Cafétische wieder dem Seeblick.
In der Via Bersani, eine Gasse hinter der Piazza: Dort schenkt die winzige Enoteca Al Boeuc bei Kerzenlicht große Piemont-Weine glasweise aus. Alternativ auf einer der Terrassen direkt über dem Wasser – mit Blick auf die beleuchtete Isola San Giulio.
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