Die klassische Bootstour ab dem Hafen von Vieste ist für viele Gäste der erste richtige Blick auf den Gargano von der Wasserseite. Die Route folgt der Steilküste nach Süden, vorbei an hell leuchtenden Kreidefelsen, schmalen Schluchten und einer ganzen Kette von Meeresgrotten, in die die Boote bei ruhiger See ein Stück weit hineinfahren. Höhepunkt ist meist der Felsbogen Architiello von San Felice, durch den die Boote hindurchsteuern – ein Motiv, das auf kaum einem Urlaubsfoto vom Gargano fehlt. Unterwegs öffnen sich immer wieder Blicke auf die hölzernen Trabucchi, die alten Fischfanggerüste der Küste, und auf versteckte Buchten, die vom Land aus gar nicht erreichbar sind. Die Skipper kennen die Grotten beim Namen und erklären, wie das Licht je nach Tageszeit das Wasser in den Höhlen smaragdgrün oder tiefblau färbt. In den meisten Touren ist ein Badestopp eingeplant: Die Boote ankern in einer ruhigen Bucht, und wer mag, springt für eine halbe Stunde ins Meer. Gefahren wird in der Saison von etwa April bis Oktober, in der Hochsaison mehrmals täglich. Die ruhigste See und das schönste Licht für die Grotten gibt es in der Regel am Vormittag, bevor der Nachmittagswind auffrischt. Tickets gibt es direkt an den Ständen am Hafen; es lohnt sich, zwischen den verschiedenen Anbietern und Bootsgrößen zu vergleichen – von großen Ausflugsbooten bis zu kleinen Schlauchbooten, die auch in engere Grotten kommen. Sonnenschutz, Wasser und eine leichte Jacke gegen den Fahrtwind gehören ins Gepäck.
Vom Hafen aus geht es entlang der südlichen Steilküste des Gargano: Die Boote tuckern an Kreidefelsen, schmalen Schluchten und einer Reihe von Meeresgrotten vorbei und fahren bei ruhiger See ein Stück in die Höhlen hinein. Höhepunkt ist die Durchfahrt durch den Felsbogen Architiello von San Felice. Unterwegs zeigen sich Trabucchi und versteckte Buchten, das Wasser schimmert je nach Licht türkis bis smaragdgrün. Die meisten Touren legen einen Badestopp in einer ruhigen Bucht ein, sodass man zwischendurch schwimmen oder schnorcheln kann.
