Die Area Marina Protetta del Plemmirio schützt seit 2004 die Küste der Maddalena-Halbinsel südlich von Syrakus. Das Meeresschutzgebiet umfasst weiße Kalkterrassen, Grotten und Seegraswiesen sowie eine reiche Unterwasserwelt mit Barrakuda-Schwärmen und Zackenbarschen – eine Kombination, die das Plemmirio zu einem der besten Tauch- und Schnorchelreviere Siziliens macht. Die Küste hat hier einen eigenen Charakter. Statt langer Sandstrände prägen weiße Felsterrassen das Bild, die steil ins klare Wasser abfallen. Gebadet wird in Buchten wie der Pillirina über Felseinstiege und Leitern; Strandbäder mit Liegen und Service gibt es bewusst nicht, denn der Schutzgedanke steht im Vordergrund. Wer hierherkommt, sollte auf naturbelassenes Felsbaden eingestellt sein, nicht auf den Komfort eines klassischen Lido. Unter Wasser entfaltet das Plemmirio seinen größten Reiz. Steilwände, Grotten und Seegraswiesen bieten Lebensraum für eine vielfältige Fauna, und die Sichtweiten sind oft hervorragend. Tauchbasen organisieren Ausfahrten in die verschiedenen Zonen des Gebiets, sodass sowohl Schnorchler als auch erfahrene Taucher die Unterwasserwelt erkunden können – stets im Rahmen der für das Schutzgebiet geltenden Regeln. Am äußersten Kap der Halbinsel wacht der Leuchtturm von Capo Murro di Porco über der Steilküste – ein markanter Punkt, der den Charakter des Plemmirio als wilde, geschützte Küstenlandschaft unterstreicht. Der Zugang zum Gebiet selbst ist frei; für geführte Touren oder Tauchgänge wenden sich Besucher an die örtlichen Anbieter. Wer in Syrakus Natur und Meer sucht, findet hier den schönsten Gegenpol zur antiken Stadt.
Erwarten Sie eine naturbelassene Küste aus weißen Kalkterrassen, Grotten und Buchten statt Sandstränden. Gebadet wird über Felseinstiege und Leitern, etwa in der Bucht Pillirina; Strandbäder mit Service gibt es bewusst nicht. Der größte Reiz liegt unter Wasser: Steilwände, Seegraswiesen und eine reiche Fauna mit Barrakudas und Zackenbarschen. Am Kap wacht der Leuchtturm von Capo Murro di Porco. Festes Schuhwerk und eigene Bade- oder Schnorchelausrüstung sind ratsam.
Das Plemmirio wurde 2004 als Meeresschutzgebiet ausgewiesen, um die Küste und die Unterwasserwelt der Maddalena-Halbinsel zu bewahren. Die Region war zudem im Zweiten Weltkrieg Schauplatz der alliierten Landung auf Sizilien, woran Relikte am Meeresgrund erinnern. Heute ist das Gebiet vor allem als Tauch- und Naturparadies bekannt, mit dem Leuchtturm von Capo Murro di Porco als markantem Wahrzeichen an der Steilküste.
