Highlight
Basilica Santa Lucia al Sepolcro
Wallfahrtskirche am Grab der Stadtheiligen mit Caravaggios 'Begräbnis der heiligen Lucia' und Katakomben unter dem Boden.
◆ STADTVIERTEL · SYRAKUS
Zwischen Ortigia und den Antikenstätten liegt die Borgata, das im 19. Jahrhundert gewachsene Festlandviertel um die Piazza Santa Lucia. Hier steht die Basilika am Grab der Stadtheiligen Lucia, hier trocknen Wäscheleinen über Handwerkergassen, und an der Riviera Dionisio il Grande fällt die Kalkküste in türkisfarbene Felsbuchten ab. Wer das unkostümierte Syrakus sucht – mit Espresso an der Theke und Abendmessen statt Menütafeln – findet es hier, zehn Gehminuten von der Altstadtinsel.

Lucia, die Stadtheilige von Syrakus, starb hier im Jahr 304 den Märtyrertod – an ihrem überlieferten Grab steht heute die Basilica di Santa Lucia al Sepolcro mit ihrem freistehenden Glockenturm und einem frühchristlichen Katakombensystem darunter. Für die Kirche malte Caravaggio 1608, auf der Flucht von Malta kommend, das 'Begräbnis der heiligen Lucia' – eines der dunkelsten und bewegendsten Altarbilder Siziliens. Am 13. Dezember trägt die Stadt die silberne Statue der Heiligen in einer großen Prozession von Ortigia hierher.
Jenseits der Pilgertage ist die Borgata ein durch und durch normales Viertel – und genau das ist ihr Reiz. Um die Piazza Santa Lucia und die Via Arsenale reihen sich Bäckereien, Fischhändler und Bars, in denen der Espresso noch Alltagspreis kostet. Richtung Meer öffnet sich die Latomia dei Cappuccini, der älteste antike Steinbruch der Stadt, heute ein versunkener Garten unter Felswänden, an dessen Rand das ehrwürdige Grand Hotel Villa Politi seit 1862 Gäste empfängt – Winston Churchill kam zum Malen.
Die Riviera Dionisio il Grande führt als Küstenstraße am Viertel entlang: unten Felsplateaus und kleine Buchten, in denen die Syrakuser selbst baden, oben der Blick über den Golf bis nach Ortigia. Wer hier wohnt, erreicht die Altstadtinsel in einer guten Viertelstunde zu Fuß – und kehrt abends in ein Viertel zurück, das seinen eigenen Rhythmus behalten hat.
01 · Highlights
Highlight
Wallfahrtskirche am Grab der Stadtheiligen mit Caravaggios 'Begräbnis der heiligen Lucia' und Katakomben unter dem Boden.
Highlight
Der älteste Steinbruch des antiken Syrakus – heute ein versunkener Garten unter dramatischen Kalkwänden.
Highlight
Der Platz des Viertels: Bars, Abendleben der Einheimischen und am 13. Dezember Ziel der großen Lucia-Prozession.
Highlight
Küstenstraße mit Felsbuchten und Blick über den Golf auf Ortigia – Badeplätze der Syrakuser.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Hotels
04 · Essen & Trinken
Noch keine Restaurants hinterlegt.
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Das 'Begräbnis der heiligen Lucia' wurde 1608 für die Basilica di Santa Lucia al Sepolcro gemalt und wird wieder in der Kirche der Borgata gezeigt – der Standort hat in den letzten Jahren allerdings mehrfach gewechselt, ein kurzer Blick auf die aktuelle Lage vor dem Besuch lohnt.
Ja, wenn man Wert auf Ruhe und faire Preise legt: Ortigia ist in 10–15 Gehminuten erreichbar, und mit dem Grand Hotel Villa Politi liegt eines der traditionsreichsten Häuser der Stadt direkt an der Latomia dei Cappuccini.
Am Festtag der heiligen Lucia trägt die Stadt die silberne Statue der Patronin in einer großen Prozession vom Dom auf Ortigia zur Basilika in der Borgata – mit Zehntausenden Teilnehmern eines der wichtigsten Feste Siziliens im Winter.
An der Riviera Dionisio il Grande steigen Einheimische über Felsplateaus und kleine Treppen ins Wasser – Badeschuhe helfen. Sandstrände gibt es hier nicht; dafür fährt man Richtung Arenella und Fontane Bianche südlich der Stadt.
07 · In der Nähe
Lass dir für die Borgata Santa Lucia ein maßgeschneidertes Angebot unserer Partner erstellen – unverbindlich & kostenlos.