Das Tauchen im Meeresschutzgebiet Plemmirio führt zu einem der besten Unterwasserreviere Siziliens. Lokale Tauchbasen organisieren Ausfahrten in die Schutzzonen rund um die Maddalena-Halbinsel südlich von Syrakus, wo eine Küstenlandschaft aus Steilwänden, Grotten und Seegraswiesen unter Wasser ihre volle Pracht entfaltet. Die Tauchplätze konzentrieren sich um das Capo Murro di Porco, das äußerste Kap der Halbinsel. Hier fallen Steilwände in die Tiefe, öffnen sich Grotten und ziehen sich ausgedehnte Seegraswiesen über den Grund – ein Lebensraum voller Fauna. Begegnungen mit Barrakuda-Schwärmen und Zackenbarschen gehören zu den eindrücklichsten Erlebnissen, dazu kommt die hohe Sichtweite, die das geschützte Wasser oft bietet. Eine Besonderheit des Reviers sind die Relikte am Meeresgrund. Die Halbinsel war im Zweiten Weltkrieg Schauplatz der alliierten Landung auf Sizilien, und Spuren dieser Zeit liegen bis heute unter Wasser – ein historischer Bezug, der den Tauchgängen eine zusätzliche Dimension verleiht. Die Anbieter halten die erforderlichen Genehmigungen für die streng geschützten Zonen bereit, sodass das Tauchen im Einklang mit den Schutzregeln stattfindet. Das Angebot reicht vom Schnuppertauchen für Einsteiger bis zu anspruchsvollen Tauchgängen für erfahrene Taucher; auch geschnorchelte Varianten sind möglich. Damit ist das Plemmirio sowohl für Neulinge als auch für Geübte ein lohnendes Ziel – und für viele Reisende der maritime Höhepunkt eines Aufenthalts in Syrakus.
Tauchschein und Logbuch, falls vorhanden






























