Das Museo Archeologico erzählt, dass Villasimius weit mehr Geschichte hat als seine Strände. Während der Ort heute vor allem für Sand und klares Wasser bekannt ist, reicht seine Besiedlung Jahrtausende zurück – und genau diese ältere Schicht macht das Museum sichtbar. Es ist die ideale Ergänzung zu einem Strandurlaub für alle, die verstehen wollen, wer vor den heutigen Besuchern an dieser Küste lebte. Gezeigt werden Funde aus der phönizischen Siedlung Cuccureddus am Riu Foxi, einem Fluss in der Umgebung. Darunter befinden sich Zeugnisse eines Heiligtums der Göttin Astarte, was belegt, dass die Phönizier hier nicht nur Handel trieben, sondern auch ihre Kulte pflegten. Hinzu kommen römische Keramik aus späteren Jahrhunderten sowie Ladungen von Schiffen, die vor Capo Carbonara und der Isola dei Cavoli sanken – ein direkter Bezug zu den gefährlichen Gewässern, die das nahe Schutzgebiet heute prägen. Die Ausstellung ist thematisch aufgebaut und führt die Besucher vom Meer über die Küste ins Landesinnere. Diese Gliederung macht die Funde nicht nur als Einzelstücke, sondern in ihrem geografischen und kulturellen Zusammenhang verständlich. Anders als ein reines Schaulager erzählt das Museum so eine zusammenhängende Geschichte der Region. Damit eignet sich das Museo Archeologico besonders für heiße Nachmittage, an denen die kühlen Säle eine willkommene Alternative zum Strand bieten, und für alle, die Villasimius über das Baden hinaus kennenlernen wollen. Wer den Besuch mit der nahen Fortezza Vecchia verbindet, erhält ein rundes Bild der Geschichte des Ortes – von den Phöniziern bis zur Verteidigung gegen Korsaren.
Die thematisch aufgebaute Ausstellung führt vom Meer über die Küste ins Landesinnere. Zu sehen sind Funde aus der phönizischen Siedlung Cuccureddus, darunter Zeugnisse eines Astarte-Heiligtums, römische Keramik und Ladungen gesunkener Schiffe von Capo Carbonara und der Isola dei Cavoli. Die kühlen Säle bieten an heißen Tagen eine willkommene Abwechslung zum Strand und vermitteln die lange Geschichte des Ortes in ihrem Zusammenhang.
Die Funde belegen, dass die Umgebung von Villasimius schon in phönizischer Zeit besiedelt war. In Cuccureddus am Riu Foxi gab es ein Heiligtum der Göttin Astarte. Spätere römische Keramik und die Ladungen gesunkener Schiffe vor Capo Carbonara zeugen von der Bedeutung der Küste als Handels- und Seeweg über die Jahrhunderte.
