Rund um das Granitkap im Süden von Villasimius erstreckt sich eines der wertvollsten Meeresschutzgebiete Italiens: die Area Marina Protetta Capo Carbonara. Das Schutzgebiet umfasst auch die vorgelagerten Inseln Isola dei Cavoli und Serpentara und gehört zu den am besten erhaltenen Meereslebensräumen des Mittelmeers. Der Schutzstatus hat hier Bestände bewahrt, die anderswo längst zurückgegangen sind. Unter Wasser zeigt sich der Reichtum des Gebiets: Über ausgedehnten Seegraswiesen – den Posidonia-Wiesen, die als Kinderstube vieler Mittelmeerarten gelten – ziehen Zackenbarsche und Barrakudas. Vor der Isola dei Cavoli wacht die versenkte Granitstatue der Madonna del Naufrago, ein Werk des sardischen Bildhauers Pinuccio Sciola, über Taucher und Seeleute; sie ist eines der bekanntesten Tauchziele der Insel. Das Wasser gehört zu den klarsten des gesamten Mittelmeers, was die hervorragenden Sichtweiten beim Tauchen und Schnorcheln erklärt. Auch an Land lässt sich das Gebiet erleben: Ein Küstenpfad führt durch die duftende Macchia, die niedrige Buschvegetation der Mittelmeerküste, zu Aussichtspunkten, von denen sich die ganze Südostküste überblicken lässt. Der Eintritt ins Schutzgebiet selbst ist frei; bestimmte Aktivitäten und Zonen unterliegen jedoch Regeln, die dem Erhalt der Natur dienen. Damit ist das Capo Carbonara das naturräumliche Zentrum von Villasimius – für Taucher und Schnorchler ebenso wie für Wanderer und alle, die das klare Wasser und die unverbaute Küste schätzen. Bootstouren ab der Marina, Tauchgänge mit den örtlichen Basen und der Küstenpfad sind die wichtigsten Wege, das Gebiet zu erleben.
Das Schutzgebiet rund um das Granitkap lässt sich auf drei Wegen erleben: per Boot ab der Marina zu den Inseln Isola dei Cavoli und Serpentara, beim Tauchen und Schnorcheln über den Seegraswiesen mit Zackenbarschen und Barrakudas sowie zu Fuß auf dem Küstenpfad durch die Macchia. Das Wasser gehört zu den klarsten des Mittelmeers, die Sichtweiten unter Wasser sind entsprechend hervorragend. Ein Höhepunkt für Taucher ist die versenkte Statue Madonna del Naufrago vor der Isola dei Cavoli.
Das Gebiet wurde als Meeresschutzgebiet ausgewiesen, um die wertvollen Lebensräume rund um das Kap und die Inseln zu erhalten. Die Seegraswiesen gelten als Kinderstube vieler Mittelmeerarten. Die versenkte Madonna del Naufrago des sardischen Bildhauers Pinuccio Sciola erinnert an die Schiffe, die in diesen einst gefährlichen Gewässern sanken.
