Die Statua del Gigante, von den Einheimischen schlicht Il Gigante genannt, ist das eigenwilligste Wahrzeichen von Monterosso al Mare. Es handelt sich um eine vierzehn Meter hohe Neptunfigur, die im Jahr 1910 in die Klippe am Westende des Strandteils Fegina gebaut wurde. Damit ist sie eines der ältesten und zugleich ungewöhnlichsten Denkmäler der gesamten Cinque Terre. Ursprünglich war der Riese keine reine Skulptur, sondern Teil eines größeren Bauwerks: Er trug eine muschelförmige Terrasse, die zu der dahinterliegenden Villa gehörte. Neptun, der Gott des Meeres, stützte gewissermaßen den Aussichtsplatz über der Bucht – eine selbstbewusste Inszenierung des frühen 20. Jahrhunderts an dieser exponierten Stelle der Küste. Im Lauf der Jahrzehnte hat die Figur gelitten. Kriegsschäden und wiederkehrende Sturmfluten haben dem Gigante seine Arme und den Dreizack genommen, mit dem Neptun klassischerweise dargestellt wird. Was blieb, ist ein wettergezeichneter Torso, der unmittelbar in den Fels über dem Wasser eingebunden ist. Gerade in diesem versehrten Zustand entfaltet die Statue ihre heutige Wirkung. Als verwitterter Riese, der dem Meer und den Stürmen über mehr als ein Jahrhundert standgehalten hat, ist sie zum meistfotografierten Motiv des Fegina-Strands geworden. Am schönsten zeigt sie sich im Licht des späten Nachmittags, wenn die Sonne von Westen über die Bucht fällt und den Fels und die Figur warm ausleuchtet. Der Zugang zum Strand und damit zum Blick auf den Gigante ist frei.
Am Westende des Fegina-Strands ragt die vierzehn Meter hohe Neptunfigur unmittelbar aus dem Fels über dem Wasser. Heute ist sie ein wettergezeichneter Torso, dem Krieg und Sturmfluten Arme und Dreizack genommen haben. Der Blick auf den Gigante ist vom Strand aus frei zugänglich. Wer genau hinschaut, erkennt noch die ursprüngliche Einbindung in das Bauwerk, das einst eine muschelförmige Terrasse trug. Das verwitterte Erscheinungsbild macht den besonderen Reiz dieses Wahrzeichens aus.
Die Statua del Gigante entstand 1910 und stellt den Meeresgott Neptun dar. Ursprünglich war sie Teil eines größeren Bauwerks und trug eine muschelförmige Terrasse, die zur dahinterliegenden Villa gehörte. Im Lauf des 20. Jahrhunderts beschädigten Kriegseinwirkungen und Sturmfluten die Figur und nahmen ihr Arme und Dreizack. Erhalten blieb ein wettergezeichneter Torso, der heute zu den bekanntesten Wahrzeichen von Monterosso zählt.
