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Zoom 5 / 5Ortsteil · in Monterosso al Mare

◆ ORTSTEIL · MONTEROSSO AL MARE

Centro Storico.
wo Monterosso seit dem Mittelalter zu Hause ist

Der alte Kern von Monterosso duckt sich hinter den Altstadtstrand in die Talmündung des Buranco: ein Gewirr aus Carruggi und Treppengassen, über dem der einstige Wachturm von San Giovanni Battista als Campanile weiterlebt. Hier wird Focaccia noch aus dem Fenster verkauft, hier hängen die Fischerboote an der alten Marina – und abends gehört die Via Roma der Passeggiata.

Centro Storico.
Östlicher Ortsteil, hinter dem Altstadtstrand, östlich des Tunnels
Lage
Mittelalterliche Carruggi, Kirchen, Focaccerie, Weinbars
Charakter
Erstbesucher, Genießer, Abendstimmung
Gut für
Früher Morgen und Abend, wenn die Tagesgäste fort sind
Beste Zeit

Im ältesten Dorf der Cinque Terre

Monterossos Altstadt ist die älteste Siedlung der fünf Dörfer, und man sieht es ihr an: Die Häuser stapeln sich entlang des verrohrten Buranco-Bachs, dazwischen führen Carruggi kaum breiter als ausgebreitete Arme zu kleinen Plätzen. Das Herzstück ist die Pfarrkirche San Giovanni Battista aus dem 13./14. Jahrhundert, deren Fassade Lagen aus weißem Marmor und dunklem Serpentin wechselt – ligurische Gotik in ihrer schönsten Form. Ihr Glockenturm diente einst als Wachturm gegen die Überfälle der Sarazenen.

Die Lebensader ist die Via Roma mit ihrer Verlängerung Via Gioberti: Hier reihen sich Focaccerie, Alimentari mit eingelegten Acciughe, Weinbars und Familienrestaurants, in denen die Karte seit Jahrzehnten kaum verändert wurde. An der alten Marina vor der Piazza Garibaldi liegen die bunten Boote auf dem kleinen Altstadtstrand – der ruhigere Gegenpol zur großen Spiaggia di Fegina jenseits des Tunnels.

Wer die Altstadt verstehen will, kommt zweimal: morgens, wenn die Bäcker die ersten Focaccia-Bleche aus dem Ofen ziehen und die Gassen noch den Einheimischen gehören, und abends, wenn die Tagesgäste abgereist sind und sich die Tische auf die Plätze schieben. Dazwischen lohnt der kurze Aufstieg Richtung Klosterhügel – schon nach wenigen Minuten liegt das Dächermeer der Altstadt unter dir.

Centro Storico

02 · Sehenswürdigkeiten

Im Viertel entdecken.

05 · Praktisch

Gut zu wissen.

Anreise
Vom Bahnhof Fegina ca. 10 Minuten zu Fuß durch den Tunnel oder über den Küstenweg um die Felsnase
Beste Zeit
Früher Morgen für leere Gassen, Abend für die Passeggiata
Gut für
Bummeln, Focaccia auf die Hand, lange Abendessen
Preisniveau
Moderater als Fegina; einfache Trattorien neben gehobenen Klassikern
Insider-Tipp
Den Aperitivo unter der Pergola einer Weinbar an der Via Roma nehmen – mit einem Glas Cinque Terre DOC

06 · Häufige Fragen

Was Reisende oft fragen.

Wie komme ich vom Bahnhof in die Altstadt?

Zu Fuß in rund 10 Minuten: entweder durch den Fußgängertunnel, der Fegina mit dem alten Kern verbindet, oder auf dem schöneren Küstenweg um die Felsnase San Cristoforo mit Blick auf die Torre Aurora.

Ist die Altstadt sehr touristisch?

Tagsüber in der Saison ja – die Via Roma füllt sich ab dem späten Vormittag. Früh morgens und nach Abfahrt der letzten Tagesgäste am Abend gehört das Viertel aber wieder den Einheimischen und Übernachtungsgästen.

Was sollte man im Centro Storico unbedingt sehen?

Die gestreifte Fassade von San Giovanni Battista, die alte Marina mit dem Altstadtstrand, die Gassen um Via Roma und Via Gioberti – und den kurzen Aufstieg Richtung Kapuzinerkloster für den Blick über die Dächer.

Kann man in der Altstadt baden?

Ja, am kleinen Altstadtstrand vor der Piazza Garibaldi. Er ist überschaubarer als die Spiaggia di Fegina, dafür näher an Bars und Restaurants – ideal für ein schnelles Bad zwischen Bummel und Abendessen.

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travelperfect · Aktualisiert 13. Juni 2026