📍 44.14°N · 9.65°E
Zoom 5 / 5Ortsteil · in Monterosso al Mare

◆ ORTSTEIL · MONTEROSSO AL MARE

Colle San Cristoforo.
der Hügel zwischen den zwei Welten Monterossos

Zwischen Altstadt und Fegina schiebt sich eine Felsnase ins Meer, auf der Monterossos stillste Wege liegen: Der Zypressenpfad steigt zum Kapuzinerkloster mit der Kirche San Francesco hinauf, in der eine Kreuzigung hängt, die Anthonis van Dyck zugeschrieben wird. Unten am Wasser hält die mittelalterliche Torre Aurora Wache – und von der Klosterterrasse liegen beide Ortsteile gleichzeitig im Blick.

Colle San Cristoforo.
Felsnase zwischen Altstadt und Fegina
Lage
Klosterhügel, Zypressen, Wehrturm, Panoramawege
Charakter
Aussicht, kurze Spaziergänge, ruhige Momente
Gut für
Später Nachmittag – weiches Licht über der Bucht
Beste Zeit

Kloster, Turm und der beste Blick des Dorfs

Der Colle San Cristoforo war immer Monterossos Wachposten: Auf der Landzunge zu seinen Füßen steht die Torre Aurora, einer der wenigen erhaltenen der mittelalterlichen Wehrtürme, mit denen sich das Dorf gegen Sarazenenüberfälle schützte. Heute beherbergt der Turm eine Bar und ein Restaurant mit Terrassen über der Brandung – der Rundweg um die Felsnase verbindet Altstadtstrand und Fegina auf der schönsten Route.

Oben auf dem Hügel liegt das Kloster der Kapuziner mit der Kirche San Francesco, Anfang des 17. Jahrhunderts errichtet. Sein größter Schatz ist eine Kreuzigungsdarstellung, die Anthonis van Dyck zugeschrieben wird, der sich zeitweise in Ligurien aufhielt. Noch ein Stück höher, auf den Resten der alten Burg, breitet sich der Friedhof des Dorfs aus – mit Gräbern, die aufs Meer schauen.

Der Aufstieg vom Tunnelportal dauert kaum eine Viertelstunde, vollzieht aber einen vollständigen Szenenwechsel: Zypressen statt Sonnenschirme, Vogelstimmen statt Promenadenrauschen. Von der Terrasse vor dem Kloster reicht der Blick über die Dächer der Altstadt, die Bucht von Fegina und bei klarer Sicht bis zur Punta Mesco – der beste Gratis-Aussichtspunkt Monterossos.

Colle San Cristoforo

02 · Sehenswürdigkeiten

Im Viertel entdecken.

03 · Essen & Trinken

Wo es schmeckt.

Noch keine Restaurants hinterlegt.

04 · Hotels

Hier übernachten.

Noch keine Hotels hinterlegt.

05 · Praktisch

Gut zu wissen.

Anreise
Zu Fuß: Aufstieg vom Tunnelportal oder von der Altstadt, ca. 10–15 Minuten
Beste Zeit
Später Nachmittag und frühe Abendstunden für das schönste Licht
Gut für
Panoramafotos, kurze Spaziergänge, eine stille Stunde
Preisniveau
Kaum Kommerz – der Aussichtspunkt ist gratis, der Turm gehobener
Insider-Tipp
Den Rundweg um die Felsnase statt des Tunnels nehmen, wenn du zwischen Altstadt und Fegina wechselst

06 · Häufige Fragen

Was Reisende oft fragen.

Wie anstrengend ist der Aufstieg zum Kloster?

Überschaubar: Vom Tunnelportal sind es etwa 10 bis 15 Minuten über Treppen und einen Zypressenpfad. Festes Schuhwerk hilft, nötig ist es nicht – die Aussicht oben entschädigt für jede Stufe.

Kann man das Kloster besichtigen?

Die Klosterkirche San Francesco ist tagsüber meist zugänglich, sofern keine Messe stattfindet. Drinnen lohnt vor allem die Kreuzigungsdarstellung, die Anthonis van Dyck zugeschrieben wird.

Was ist die Torre Aurora heute?

Der mittelalterliche Wehrturm auf der Landzunge beherbergt heute eine Bar und ein Restaurant mit Terrassen über dem Meer. Auch ohne Einkehr lohnt der Weg um die Felsnase für den Blick auf Turm und Brandung.

Lohnt sich der Hügel auch bei wenig Zeit?

Ja – es ist der schnellste Weg zum besten Panorama des Dorfs. Wer nur zwei Stunden in Monterosso hat, kombiniert Altstadtbummel und Klosterterrasse und sieht so beide Gesichter des Orts.

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travelperfect · Aktualisiert 13. Juni 2026