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Spiaggia di Fegina
Der einzige große Sandstrand der Cinque Terre: Stabilimenti mit Liegen und Schirmen, dazwischen freie Abschnitte, flach abfallendes Wasser.
◆ ORTSTEIL · MONTEROSSO AL MARE
Westlich des Tunnels wechselt Monterosso das Tempo: Fegina ist Promenade statt Carruggi, Sommerfrische statt Mittelalter. Am langen Sand- und Kiesstrand reihen sich die Schirme der Stabilimenti, der Bahnhof liegt direkt am Wasser, und am Westende stemmt sich die Neptunfigur Il Gigante seit 1910 gegen die Klippe. In den Villen im Grünen verbrachte einst Eugenio Montale seine Sommer.

Fegina ist das junge Monterosso: Erst mit der Eisenbahn und dem Badetourismus des frühen 20. Jahrhunderts wuchs westlich der Felsnase San Cristoforo ein zweiter Ortsteil – mit Villen, Gärten und der längsten Strandlinie der Cinque Terre. Zu den Sommergästen gehörte die Genueser Familie Montale: Ihr Sohn Eugenio, Literaturnobelpreisträger von 1975, verarbeitete die Zitronengärten und das gleißende Licht dieser Küste in seinem Gedichtband „Ossi di seppia“.
Das Wahrzeichen des Viertels steht am Westende des Strands: Il Gigante, ein 14 Meter hoher Neptun aus Stahlbeton, 1910 in die Klippe gebaut. Ursprünglich trug der Riese eine muschelförmige Terrasse der dahinterliegenden Villa; Kriegsschäden und Sturmfluten machten ihn zum Torso – und gerade so zum meistfotografierten Motiv der Bucht.
Heute ist Fegina die komfortabelste Basis der Cinque Terre: Der Bahnhof liegt mitten an der Promenade, die Hotels stehen in erster Reihe, und wer dem Strand entkommen will, steigt am Westende in den Wanderweg zur Punta Mesco ein – dem großen Aussichtsbalkon über alle fünf Dörfer. Abends füllen sich die Terrassen entlang der Via Fegina zum Aperitivo mit Blick auf die untergehende Sonne.
01 · Highlights
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Der einzige große Sandstrand der Cinque Terre: Stabilimenti mit Liegen und Schirmen, dazwischen freie Abschnitte, flach abfallendes Wasser.
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Die 14 Meter hohe Neptunfigur von 1910 am Westende des Strands – als wettergezeichneter Torso das Wahrzeichen der Bucht.
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Vom Tunnel bis zum Gigante: Palmen, Aperitivo-Terrassen und der Blick auf die Felsnase San Cristoforo mit ihrem Kloster.
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Am Westende beginnt der Wanderweg zum Kap mit dem klassischen Panorama über alle fünf Dörfer – und weiter nach Levanto.
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05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Teilweise: Große Abschnitte gehören zu Stabilimenti, die Liegen und Schirme vermieten, dazwischen liegen freie Bereiche (spiaggia libera). In der Hochsaison lohnt es sich, Liegen vorab zu reservieren oder früh zu kommen.
Weil die anderen vier Dörfer nur kleine Kies- und Felsbuchten haben. Die Spiaggia di Fegina ist der einzige lange, flach abfallende Sand- und Kiesstrand der Küste – und der einzige, der sich wirklich für Familien eignet.
Der 14 Meter hohe Neptun wurde 1910 in die Klippe am Westende des Strands gebaut und trug ursprünglich eine muschelförmige Terrasse der dahinterliegenden Villa. Kriegsschäden und Sturmfluten haben ihm Arme und Dreizack genommen – als Torso ist er heute das Wahrzeichen der Bucht.
Ja, vor allem für Komfortreisende: Bahnhof, Strand und Promenade liegen direkt vor der Tür, und die Altstadt ist in 10 Gehminuten erreicht. Wer es uriger mag, wohnt im Centro Storico – wer morgens als Erstes ins Wasser will, in Fegina.
07 · In der Nähe
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