Ischia ist die größte Insel im Golf von Neapel und in vielem das Gegenstück zum mondänen Capri: grüner, ursprünglicher und vor allem geprägt vom Feuer unter ihrer Oberfläche. Die vulkanische Herkunft der Insel zeigt sich überall – in heißen Quellen, dampfenden Fumarolen und mineralreichem Wasser, das Ischia seit der Antike zu einem der berühmtesten Thermalziele des Mittelmeers macht.
Über der Insel ragt der erloschene Vulkan Monte Epomeo auf, von dessen Gipfel sich an klaren Tagen ein weiter Blick über den ganzen Golf öffnet. An der Küste prägen Thermalgärten wie die Giardini Poseidon und die Negombo das Bild: weitläufige Parks mit Dutzenden Becken unterschiedlicher Temperatur, eingebettet in subtropische Vegetation direkt am Meer. Dazu kommen kleine Buchten, schwarze und goldene Strände und das warme, mineralhaltige Wasser, das selbst aus dem Sand mancher Strände aufsteigt.
Das Wahrzeichen der Insel ist das Castello Aragonese, eine mächtige Festung auf einem Felseninselchen, das über eine Brücke mit dem Ort Ischia Ponte verbunden ist. Seine Geschichte reicht bis in die Antike zurück, und von seinen Mauern aus überblickt man die Küste und das offene Meer.
Die Insel gliedert sich in mehrere Orte, jeder mit eigenem Charakter: das geschäftige Ischia Porto und Ischia Ponte, das ruhige Künstlerdorf Sant'Angelo am Südufer, das von Weinbergen umgebene Forio mit der weißen Kirche Soccorso über dem Meer. Wer Entspannung, Natur und gutes Essen sucht, findet auf Ischia ein Mittelmeer, das sich Zeit lässt – heiße Quellen, frischen Fisch und Wein vom vulkanischen Boden inklusive.

Spiaggia dei Maronti
Mit rund zwei Kilometern der längste Strand Ischias unter den Steilhängen der Südküste, mit dampfenden Fumarolen und der Thermalschlucht Cavascura.
Längster Strand Ischias mit rund zwei Kilometern






