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Chiesa del Soccorso
Die schneeweiße Votivkirche der Seeleute auf ihrer Felsnase über dem Meer – Forios Wahrzeichen und der Sonnenuntergangsplatz der Insel.
◆ ORTSTEIL · ISCHIA
Forio ist die grüne, eigenwillige Westseite der Insel: ein weißes Geflecht aus Gassen um den Wehrturm Torrione, die Votivkirche Soccorso auf ihrer Felsnase und dahinter Weinterrassen bis hinauf zum Epomeo. In den 1950er-Jahren saßen Schriftsteller wie W. H. Auden in den Bars des Ortes; heute locken die Gärten von La Mortella, die Bucht von Citara mit den Giardini Poseidon und die längsten Sonnenuntergänge Ischias.

Forio war jahrhundertelang der verwundbarste Ort der Insel: Immer wieder landeten Sarazenen an der offenen Westküste, und die Bewohner antworteten mit einem Kranz aus Wachtürmen. Der mächtigste, der Torrione von 1480, steht noch heute über den Dächern. Aus der Not wuchs ein eigensinniger, fast nordafrikanisch anmutender Ortskern aus weißen Gassen, Innenhöfen und Kirchen.
In den 1950er- und 60er-Jahren wurde Forio zur Künstlerkolonie: W. H. Auden verbrachte hier seine Sommer, Maler und Komponisten füllten die Cafétische des Ortes. Aus dieser Ära stammt auch das berühmteste Projekt der Westküste – die Gärten von La Mortella, die Susana Walton für ihren Mann, den britischen Komponisten William Walton, auf einem Lavahang über dem Ort anlegte.
Südlich öffnet sich die Bucht von Citara mit den Giardini Poseidon, dem größten Thermalpark der Insel. Hinter Panza führt ein Fußweg hinab zur Baia di Sorgeto, wo heiße Quellen direkt im Meer sprudeln – ein Bad ist hier sogar nachts und im Winter möglich. In den Hängen darüber wachsen die Weine der Insel, allen voran Biancolella von den Terrassen der Casa D'Ambra. Und zum Tagesende stellt sich Forio an die Brüstung der Chiesa del Soccorso und wartet auf den grünen Strahl.
01 · Highlights
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Die schneeweiße Votivkirche der Seeleute auf ihrer Felsnase über dem Meer – Forios Wahrzeichen und der Sonnenuntergangsplatz der Insel.
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Der subtropische Garten der Waltons mit Wasserbecken, Riesenseerosen und einem griechischen Theater über der Küste.
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Breiter Sandstrand im Süden Forios – mit den Giardini Poseidon, dem größten Thermalpark Ischias, am Nordende.
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Der runde Wehrturm von 1480 über den Dächern des Ortskerns – Zeuge der Sarazenenzeit, heute Ausstellungsraum.
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Heiße Quellen, die direkt im Meer sprudeln: Über eine Treppe bei Panza steigt man zu den natürlichen Warmwasserbecken hinab.
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06 · Häufige Fragen
In der Regel von Frühjahr bis Herbst an festen Wochentagen – die genauen Tage und Zeiten ändern sich saisonal, daher vorab prüfen. An vielen Wochenenden finden Kammerkonzerte junger Musiker im Garten statt, eine Eigenheit der Walton-Stiftung.
Die Bucht von Citara im Süden ist die größte und bekannteste – breiter Sand, klares Wasser und die Giardini Poseidon gleich nebenan. Kleiner und näher am Ort liegen die Spiaggia di Chiaia und der Strand von San Francesco.
Eine Felsbucht bei Panza, in der heiße Thermalquellen direkt im Meer sprudeln. Über eine lange Treppe steigt man zu den natürlichen Becken hinab und mischt sich sein Badewasser aus heißen und kalten Strömungen – das funktioniert auch abends und außerhalb der Saison.
Ja, besonders für den zweiten Ischia-Besuch oder für alle, die Strände, Wein und Abendstimmung über kurze Fährwege stellen. Mit den Buslinien CS und CD ist man dennoch gut angebunden; nach Ischia Porto braucht der Bus rund eine halbe Stunde.
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