Die Chiesa del Soccorso steht auf einer Felsnase über dem Meer am Rand von Forio und ist das bekannteste Wahrzeichen der Stadt. Die schneeweiße Kirche war über Jahrhunderte ein Votivheiligtum der Seeleute: Wer von einer gefährlichen Fahrt heil zurückkehrte, brachte einen Dank dar. Im schlichten Inneren erinnern bis heute Schiffsmodelle und Votivtafeln an überstandene Stürme und Seenot. Architektonisch ist die Kirche ein anschauliches Beispiel für die mediterrane Stilmischung Ischias. Die weiß getünchten Mauern, geschwungenen Formen und Kuppeln verbinden mediterrane, maurische und byzantinische Anklänge zu einem Bau, der eher an die Kykladen als an das italienische Festland erinnert. Die Freitreppe, die zum Vorplatz hinaufführt, ist mit bemalten Majolika-Kacheln geschmückt – ein typisches Element kampanischer Keramikkunst. Der Platz vor der Kirche ist der berühmteste Aussichtspunkt für den Sonnenuntergang auf ganz Ischia. Weil die Felsnase weit ins Meer ragt, geht die Sonne hier ohne störende Hindernisse im Wasser unter. An besonders klaren Abenden lässt sich im letzten Moment vor dem Verschwinden der Sonne mit etwas Glück der legendäre grüne Strahl beobachten, ein seltenes optisches Phänomen am Horizont. Der Besuch der Kirche ist frei, ein Ticket ist nicht erforderlich. Da der Vorplatz gerade zum Sonnenuntergang stark besucht ist, lohnt es sich, frühzeitig einen Platz an der Mauer zu suchen. Tagsüber ist die Kirche ein ruhiger Ort, der sich gut mit einem Bummel durch die Gassen von Forio verbinden lässt.
Eine kleine, weiß getünchte Votivkirche auf einer Felsnase mit schlichtem Inneren voller Schiffsmodelle und Votivtafeln. Außen führt eine mit Majolika-Kacheln geschmückte Freitreppe zum Vorplatz, der weit ins Meer ragt. Tagsüber ein ruhiger Ort, am Abend der bekannteste Sonnenuntergangspunkt Ischias – entsprechend voll kann es zur blauen Stunde werden.
Die Kirche entstand als Votivheiligtum der Seeleute Forios; wer aus Seenot heimkehrte, brachte einen Dank dar. Davon zeugen die Schiffsmodelle und Votivtafeln im Inneren. Der Bau verbindet mediterrane, maurische und byzantinische Stilelemente und wurde über die Jahrhunderte mehrfach umgestaltet.
