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Il Fungo
Der pilzförmige Tufffelsen in der Bucht ist das Wahrzeichen des Ortes – am schönsten im Abendlicht von der Uferpromenade.
◆ ORTSTEIL · ISCHIA
Das kleinste Comune der Insel war zweimal Weltgeschichte: Im 8. Jahrhundert v. Chr. gründeten Griechen hier Pithekoussai, die älteste griechische Siedlung des westlichen Mittelmeers – und in den 1950ern machte der Verleger Angelo Rizzoli den Ort zum mondänen Badesalon Italiens. Geblieben sind der Pilzfelsen Fungo in der Bucht, die Piazzetta mit ihren Cafés, das Museum der Villa Arbusto und die grüne Bucht von San Montano.

Vor der Uferpromenade ragt der Fungo aus dem Wasser, ein vom Meer geformter Tuffpilz, der zum Wappen des Ortes geworden ist. Dahinter beginnt die älteste Geschichte der Insel: Auf dem Monte Vico gründeten euböische Griechen im 8. Jahrhundert v. Chr. Pithekoussai, die früheste griechische Siedlung des westlichen Mittelmeers. Die Funde – allen voran die Coppa di Nestore mit einer der ältesten erhaltenen Inschriften in griechischer Schrift – zeigt das Museum in der Villa Arbusto.
Die zweite Blüte kam mit Angelo Rizzoli: Der Mailänder Verleger entdeckte Lacco Ameno in den 1950ern, baute das Albergo della Regina Isabella aus und holte die Filmwelt auf die Insel. Für gut ein Jahrzehnt war die Piazzetta von Lacco Ameno ein Boulevard der Stars – eine Grandezza, von der Ort und Hotels bis heute zehren.
Heute ist Lacco Ameno der leiseste der großen Inselorte: ein Corso mit Cafés und Boutiquen, das Heiligtum der Santa Restituta mit Ausgrabungen unter der Kirche und gleich hinter dem Hügel die grüne Bucht von San Montano, deren flaches, warmes Wasser zu den schönsten Badeplätzen der Insel zählt – samt dem Thermalpark Negombo unter den Pinien.
01 · Highlights
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Der pilzförmige Tufffelsen in der Bucht ist das Wahrzeichen des Ortes – am schönsten im Abendlicht von der Uferpromenade.
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Das Archäologiemuseum von Pithekoussai mit der berühmten Coppa di Nestore – untergebracht in der einstigen Residenz Angelo Rizzolis.
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Flaches, lagunenartiges Wasser zwischen zwei grünen Landzungen – mit dem Thermalpark Negombo unter den Pinien.
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Die Kirche der Inselpatronin an der Piazzetta – unter dem Boden liegen Ausgrabungen von der Antike bis ins frühe Christentum.
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06 · Häufige Fragen
Ein etwa zehn Meter hoher Tuffstein in Pilzform, den Brandung und Wind aus einem Felsblock geformt haben. Er steht wenige Meter vor der Uferpromenade im Wasser und ist das Wahrzeichen des Ortes.
Unbedingt – es erzählt die Geschichte von Pithekoussai, der ältesten griechischen Siedlung des westlichen Mittelmeers, und zeigt mit der Coppa di Nestore eine der frühesten erhaltenen Inschriften in griechischer Schrift. Dazu kommen die Gärten der Villa mit Blick über den Golf.
Ein Thermalpark in der Bucht von San Montano mit Becken, die in einen botanisch gestalteten Hang gebaut sind. Er gilt als der gestalterisch schönste Park der Insel und teilt sich die Bucht mit einem flachen, familienfreundlichen Sandstrand.
Die Hotellerie ist die exklusivste der Insel – hier stehen Häuser wie das Regina Isabella. Cafés und Trattorien an der Piazzetta bleiben aber erschwinglich, und Strand wie Museum sind auch für Tagesgäste problemlos erreichbar.
07 · In der Nähe
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