Die kurze Antwort
Was erwartet dich?
Berühmter mediterran-subtropischer Garten über Forio, ab 1956 von Susana Walton angelegt, mit griechischem Theater und Wochenend-Kammerkonzerten.
Die Giardini La Mortella liegen an einem Lavahang oberhalb von Forio im Westen Ischias und gelten als einer der schönsten privat angelegten Gärten Italiens. Ihre Geschichte beginnt 1956, als Susana Walton gemeinsam mit dem renommierten britischen Gartenarchitekten Russell Page begann, den steinigen Hang in eine üppige Pflanzenwelt zu verwandeln. La Mortella war das Zuhause ihres Mannes, des britischen Komponisten Sir William Walton, und der Garten trägt diese musikalisch-künstlerische Prägung bis heute.
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Auf mehreren Terrassen wachsen tropische und mediterrane Sammlungen rund um Wasserbecken, in denen Riesenseerosen gedeihen. Der untere, schattige Teil des Gartens wirkt mit seinen Palmen, Farnen und Wasserläufen fast wie ein subtropisches Tal, während die höher gelegenen Bereiche mediterraner und sonniger sind. Von dort öffnet sich der Blick über die Westküste Ischias und das Meer. Ein in den Hang gebautes griechisches Theater und mehrere Aussichtspunkte gehören zu den Höhepunkten des Rundgangs.
Die Anlage wird heute von der Walton-Stiftung gepflegt, die das künstlerische Erbe des Komponisten weiterführt. An vielen Wochenenden finden im Garten Kammerkonzerte junger Musikerinnen und Musiker statt – eine Tradition, die La Mortella von einem reinen Schaugarten abhebt und an die Verbindung von Walton zur Musik anknüpft. Wer den Besuch mit einem Konzert verbinden möchte, sollte die Termine im Voraus prüfen.
Geöffnet ist La Mortella an festen Tagen von Frühjahr bis Herbst; für den Eintritt ist ein Ticket erforderlich. Da der Rundgang über Treppen und Terrassen führt, sind festes Schuhwerk und etwas Zeit empfehlenswert. Der Garten lässt sich gut mit einem Besuch in Forio oder der nahen Chiesa del Soccorso verbinden.