Die Spiaggia dei Maronti spannt sich über rund zwei Kilometer unter den Steilhängen der Südküste Ischias und ist damit der längste Strand der Insel. Zugleich ist sie einer der eigentümlichsten: An ihrem westlichen Ende dampfen die Fumarolen, heiße Schwaden, die aus dem Sand aufsteigen und ihn an manchen Stellen so stark erhitzen, dass sich darin Eier garen lassen – ein anschaulicher Beleg für die vulkanische Natur Ischias.
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Hinter dem Fumarolen-Abschnitt führt die Schlucht von Cavascura ins Landesinnere. Dort liegen antike, in den Fels geschlagene Thermalbäder, die schon in römischer Zeit genutzt wurden und das heiße Quellwasser des Berges fassen. Diese Verbindung von Strand, Fumarolen und historischen Thermalbädern macht die Maronti zu einem Ort, an dem die geologische Besonderheit der Insel direkt erfahrbar wird.
Erreichbar ist der Strand auf mehreren Wegen: bequem per Taxiboot von Sant'Angelo aus, das die Gäste direkt vor den einzelnen Abschnitten absetzt, zu Fuß entlang der Küste oder über die Straße von Barano her. Entlang der zwei Kilometer wechseln sich bewirtschaftete Strandbäder mit Liegen und Bars und freie, naturbelassene Abschnitte ab, sodass für unterschiedliche Vorlieben Platz ist.
Der Zugang zum Strand selbst ist frei. Wer die Fumarolen und die Schlucht von Cavascura erleben möchte, sollte etwas Zeit und festes Schuhwerk für den Weg einplanen. Die Maronti eignet sich gut für einen ganzen Strandtag, der sich mit einem Besuch im autofreien Sant'Angelo verbinden lässt – besonders, wenn man per Taxiboot anreist.