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Castello Aragonese
Ischias Wahrzeichen: die Festungsinsel auf dem Lavafelsen, über den steinernen Damm oder per Aufzug erreichbar – früh morgens fast menschenleer.
◆ ORTSTEIL · ISCHIA
Der Hauptort hat zwei Gesichter: Ischia Porto mit seinem kreisrunden Hafen – ein alter Kratersee, den die Bourbonen 1854 zum Meer hin öffneten – und der Flaniermeile rund um den Corso Vittoria Colonna; und Ischia Ponte, das alte Fischerviertel, dessen Gassen auf den steinernen Damm zum Castello Aragonese zulaufen. Dazwischen liegen Thermalhotels, Strandbäder und die Bars der Riva Destra.

Der runde Hafen von Ischia Porto war bis 1854 ein abgeschlossener Kratersee. Erst Ferdinand II. von Bourbon, der auf der Insel kurte, ließ einen Kanal zum Meer durchstechen – seitdem laufen hier die Fähren vom Festland ein, und die Restaurants der Riva Destra haben sich die rechte Hafenseite gesichert. Vom Hafen zieht sich die Via Roma in den Corso Vittoria Colonna, die Lebensader des Ortes: Boutiquen, Bars, Eisdielen und am Abend die halbe Insel auf Passeggiata.
Ischia Ponte, eine Viertelstunde zu Fuß weiter, ist das ältere Gesicht: ein ehemaliges Fischerdorf, das früher Borgo di Celsa hieß und seinen heutigen Namen dem steinernen Damm verdankt, den Alfonso von Aragón im 15. Jahrhundert zum Castello hinüberbauen ließ. Zwischen der Cattedrale dell'Assunta, Handwerksläden und dem Uhrturm-Palazzo mit seinem Meeresmuseum ist hier mehr Alltag geblieben als irgendwo sonst im Hauptort.
Dazwischen liegt die Spiaggia dei Pescatori, an der die Boote der Fischer noch zwischen den Badetüchern liegen – mit dem Castello als Kulisse. Wer hier wohnt, hat die kürzesten Wege der Insel: Fähre, Strand, Korso und Wahrzeichen in Gehdistanz, und abends die Wahl zwischen Aperitivo an der Riva Destra und einem stillen Glas Wein an der Damm-Mauer von Ponte.
01 · Highlights
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Ischias Wahrzeichen: die Festungsinsel auf dem Lavafelsen, über den steinernen Damm oder per Aufzug erreichbar – früh morgens fast menschenleer.
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Die Flaniermeile des Hauptorts – benannt nach der Dichterin vom Castello, gesäumt von Boutiquen, Bars und Eisdielen.
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Die rechte Hafenseite von Ischia Porto: eine Zeile aus Fischrestaurants und Aperitivo-Bars direkt an den Booten.
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Das alte Fischerviertel mit Kathedrale, Keramikläden und dem Blick über den Damm – das fotogenste Stück des Hauptorts.
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Der Stadtstrand zwischen Porto und Ponte, an dem Fischerboote und Badetücher sich den Sand teilen – mit Castello-Blick.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Porto ist der lebhafte Teil rund um den Hafen mit Corso, Boutiquen und Bars; Ponte ist das ältere Fischerviertel am steinernen Damm zum Castello Aragonese. Zu Fuß liegen etwa 15 Minuten dazwischen – zusammen bilden sie den Hauptort der Insel.
Ja, die privat geführte Festungsinsel ist ganzjährig geöffnet. Ein Aufzug oder der alte Tunnelpfad führen hinauf zu Kirchen, Klostergärten und Terrassen. Am ruhigsten ist es gleich am Morgen; für den Rundgang solltest du gut zwei Stunden einplanen.
Die meisten Verbindungen aus Neapel und Pozzuoli laufen Ischia Porto an – vom Anleger bist du in wenigen Minuten am Corso. Daneben gibt es Fährhäfen in Casamicciola und Forio, die je nach Unterkunft praktischer sein können.
Klassisch: erst Passeggiata über den Corso Vittoria Colonna, dann Aperitivo und Fisch an der Riva Destra direkt am Hafenbecken. Ruhiger wird es in Ischia Ponte, wo man mit einem Glas Wein an der Damm-Mauer dem beleuchteten Castello gegenübersitzt.
07 · In der Nähe
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