Die Genusstour durch Siena verbindet einen Stadtrundgang mit den kulinarischen Spezialitäten der Stadt – ein Format, das Geschichte und Geschmack zusammenbringt. Statt nur Sehenswürdigkeiten abzulaufen, hält man an ausgewählten Stationen, probiert und lernt zugleich, wie Essen und Stadtgeschichte in Siena zusammenhängen. Zu den Stationen gehören typischerweise eine historische Pasticceria, in der man Panforte und Ricciarelli verkostet – das dichte Gewürzgebäck und die mandelweichen Plätzchen, für die Siena berühmt ist. Bei einem Feinkosthändler probiert man Pecorino aus den Crete Senesi, den würzigen Schafskäse der Region, sowie Finocchiona, die toskanische Salami mit Fenchel. In einer Enoteca rundet ein Glas Chianti oder Vernaccia die Auswahl ab. Zwischen den Stationen führt der Guide durch Gassen und über Plätze, die man allein leicht übersehen würde, und erzählt die Hintergründe – etwa, warum die sienesischen Süßwaren wie Panforte einst sogar in Apotheken verkauft wurden, weil ihre Gewürze als heilsam galten. So bekommt jede Spezialität eine Geschichte. Die Tour eignet sich gut als Einstieg in die Stadt, da man gleich Orientierung und einen Überblick über die lokale Küche gewinnt, oder als genussvoller Programmpunkt zwischendurch. Sie ist auch für Reisende interessant, die Siena schon kennen, aber tiefer in die kulinarische Seite eintauchen möchten. Wer teilnehmen will, sollte mit Appetit kommen – die Kostproben summieren sich oft zu einer kleinen Mahlzeit.
Die Tour führt zu ausgewählten kulinarischen Stationen der Altstadt. In einer historischen Pasticceria verkostet man Panforte und Ricciarelli, bei einem Feinkosthändler Pecorino aus den Crete Senesi und Finocchiona, in einer Enoteca ein Glas Chianti oder Vernaccia. Zwischen den Stationen führt der Guide durch Gassen und über Plätze, die man allein übersehen würde, und erklärt die Hintergründe – etwa, warum Sienas Süßwaren einst in Apotheken verkauft wurden. So verbinden sich Verkostung und Stadtgeschichte.
