Zwischen Siena und Florenz liegen einige der berühmtesten Weinhügel Italiens – die Heimat des Chianti Classico. Diese Halbtagestour ab Siena führt über die Panoramastraße Chiantigiana, die sich durch Weinberge, Zypressenreihen und Olivenhaine windet, zu ein bis zwei Weingütern der Region. Schon die Fahrt ist ein Erlebnis, da sich die typische Chianti-Landschaft in voller Breite zeigt. Auf den Weingütern besichtigt man Keller und Reifefässer und erfährt, wie der Wein entsteht und reift. Bei der anschließenden Verkostung probiert man mehrere Jahrgänge, oft begleitet von Olivenöl, Pecorino und Salumi aus der Region, sodass sich der Wein im Zusammenspiel mit der lokalen Küche zeigt. Dabei erklärt die Führung, was hinter dem Siegel des Chianti Classico mit dem schwarzen Hahn, dem Gallo Nero, steckt – dem Erkennungszeichen der Region. Die Tour vermittelt nicht nur Geschmack, sondern auch Wissen: über die Rebsorte Sangiovese, die Klassifizierung der Weine und die Tradition des Chianti-Anbaus. Für Weininteressierte ist das eine gute Gelegenheit, die Region jenseits der Etiketten kennenzulernen. Die Rückkehr ist meist am späten Nachmittag eingeplant – rechtzeitig für die abendliche Passeggiata über die Piazza del Campo. Da bei der Verkostung Alkohol ausgeschenkt wird, ist eine geführte Tour mit Transport die bequeme und sichere Variante; man muss sich nicht ums Fahren kümmern. Eine Reservierung im Voraus ist empfehlenswert, besonders in der Hauptsaison.
Die Tour startet ab Siena und führt über die Panoramastraße Chiantigiana durch Weinberge, Zypressen und Olivenhaine zu ein bis zwei Weingütern des Chianti Classico. Dort besichtigt man Keller und Reifefässer und erfährt, wie der Wein entsteht. Bei der Verkostung probiert man mehrere Jahrgänge, begleitet von Olivenöl, Pecorino und Salumi, während die Führung die Rebsorte Sangiovese, die Klassifizierung und das Gallo-Nero-Siegel erläutert. Die Rückkehr ist meist am späten Nachmittag.
