Die Villa Monastero gehört zu den eindrucksvollsten Anlagen am gesamten Comer See. Ihre Ursprünge liegen in einem Zisterzienserinnenkloster aus dem 12. Jahrhundert – daher der Name 'Monastero', Kloster. Über die Jahrhunderte wandelte sich der Bau von der geistlichen Niederlassung zur herrschaftlichen Sommerresidenz wohlhabender Familien, die das Anwesen erweiterten und prachtvoll ausstatteten. Heute erfüllt die Villa Monastero gleich mehrere Funktionen: Sie ist Hausmuseum, internationaler Tagungsort und vor allem ein botanischer Garten von außergewöhnlicher Länge. Der Park zieht sich in Terrassen fast zwei Kilometer am Ufer entlang Richtung Fiumelatte – ein durchgehender Spaziergang am Wasser, gesäumt von Zypressen, Palmen, Agaven und Zitrusbäumen, durchzogen von Balustraden, Pavillons und Aussichtspunkten über den See. Es ist einer der schönsten Uferspaziergänge der gesamten Region. Die historischen Säle der Casa Museo sind möbliert erhalten geblieben und erzählen vom Leben der letzten Besitzerfamilien: Salons, Schlafgemächer und Bibliotheken vermitteln das Bild einer großbürgerlichen Sommerresidenz des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. So verbindet der Besuch Gartenkunst, Geschichte und Seeblick zu einem geschlossenen Erlebnis. Der Eintritt ist kostenpflichtig, und es lohnt sich, Zeit einzuplanen – allein der Garten verlangt einen ausgiebigen Spaziergang. Die Villa Monastero liegt am südlichen Rand von Varenna, direkt neben der Villa Cipressi, mit der sie sich gut zu einem gemeinsamen Besuch verbinden lässt, und nahe dem Fiumelatte. Für Garten- und Geschichtsinteressierte gehört sie zu den absoluten Höhepunkten eines Aufenthalts in Varenna.
Ein geschlossenes Erlebnis aus Gartenkunst, Geschichte und Seeblick. Der botanische Park zieht sich fast zwei Kilometer am Ufer entlang, in Terrassen mit Zypressen, Palmen, Agaven und Zitrusbäumen, durchzogen von Balustraden und Pavillons. Die möblierten Säle der Casa Museo zeigen das Leben einer großbürgerlichen Sommerresidenz. Der Eintritt ist kostenpflichtig; allein der Garten verlangt einen ausgiebigen Spaziergang.
Die Villa Monastero geht auf ein Zisterzienserinnenkloster aus dem 12. Jahrhundert zurück. Nach Auflösung des Klosters wurde das Anwesen zur herrschaftlichen Sommerresidenz und über die Jahrhunderte von wohlhabenden Familien erweitert und ausgestattet. Die letzten Besitzer prägten die heute erhaltene Einrichtung der Casa Museo. Inzwischen dient die Villa als Hausmuseum und internationaler Tagungsort.
