Mitten im ältesten Viertel der Stadt, dem mittelalterlichen San Pellegrino, bewirtet die Osteria San Pellegrino ihre Gäste in einem Gemäuer aus dem 13. Jahrhundert. Schon der Ort prägt den Besuch: alte Steinwände, das gewachsene Gassengeflecht ringsum und die ruhige Atmosphäre eines Viertels, das zu den am besten erhaltenen mittelalterlichen Stadtbildern Italiens zählt. Die Karte folgt den Jahreszeiten und der unmittelbaren Umgebung. Es gibt Pasta der Tuscia, Gemüse und Hülsenfrüchte vom Land der Region, dazu hausgemachte Desserts und Weine aus der näheren Umgebung – etwa von den vulkanischen Böden rund um den Lago di Bolsena. Es ist die Sorte Lokal, in der man sich erklären lässt, was an diesem Tag besonders gut ist, statt eine lange, gleichbleibende Speisekarte abzuarbeiten. Das Haus ist klein und herzlich geführt. Nach dem Bummel durch die Peperino-Gassen von San Pellegrino – benannt nach dem dunklen Vulkangestein, aus dem viele der Häuser gebaut sind – ist die Osteria genau die richtige Einkehr: nah dran an der Geschichte des Viertels und an seiner Küche. Besonders gefragt ist das Lokal im Frühling, wenn das Viertel zur Blumenschau San Pellegrino in Fiore geschmückt wird und sich die Gassen mit Besuchern füllen. Zu dieser Zeit sollte man unbedingt reservieren, um einen der Plätze in dem überschaubaren Raum zu bekommen.
Die Küche der Osteria San Pellegrino folgt den Jahreszeiten und der unmittelbaren Umgebung: Pasta der Tuscia, Gemüse und Hülsenfrüchte vom Land der Region, dazu hausgemachte Desserts. Die Weine stammen aus der näheren Umgebung, etwa von den vulkanischen Böden rund um den Lago di Bolsena. Statt einer langen festen Karte gibt es Tagesempfehlungen, die zeigen, was gerade besonders gut ist.
Klein, herzlich und persönlich: gegessen wird in einem Gemäuer aus dem 13. Jahrhundert mit alten Steinwänden, mitten im mittelalterlichen Viertel San Pellegrino. Die Stimmung ist familiär und einladend, fern von touristischer Inszenierung.
