Auf einem rund zwei- bis dreistündigen Rundgang erschließt sich Viterbo am besten. Die Tour beginnt meist auf der Piazza del Plebiscito mit dem Palazzo dei Priori und führt über die Fontana Grande in die Gassen des Viertels San Pellegrino, das mit seinen Steinhäusern und den profferli, den charakteristischen Außentreppen, als eines der besterhaltenen mittelalterlichen Stadtbilder Italiens gilt. Weiter geht es zum Colle del Duomo, dem geschichtsträchtigen Hügel der Stadt. Hier stehen der Palazzo dei Papi mit seiner berühmten Loggia, die Kathedrale San Lorenzo und das Museo Colle del Duomo dicht beieinander. Genau an diesem Ort lässt sich die Epoche, in der Viterbo Sitz der Päpste war, am besten nachvollziehen. Lokale Guides verleihen dem Rundgang seine Tiefe. Sie erzählen vom längsten Konklave der Geschichte, das sich von 1268 bis 1271 im Papstpalast hinzog, von der alten Pilgerstraße Via Francigena, die durch Viterbo führte, und von der Macchina di Santa Rosa, die jeden September durch genau diese Straßen getragen wird. So werden die Bauwerke mit den Geschichten verbunden, die sie geprägt haben. Als Programmpunkt eignet sich die Führung ideal als Auftakt eines Aufenthalts: Danach kennt man die wichtigsten Orte, versteht die Schichten der Stadtgeschichte und kann auf eigene Faust gezielt zurückkehren – etwa zu einem Museum, einem Brunnen oder einer Trattoria, die unterwegs Interesse geweckt hat.
Der geführte Rundgang dauert rund zwei bis drei Stunden und beginnt meist auf der Piazza del Plebiscito. Von dort führt der Weg über die Fontana Grande in die Gassen des mittelalterlichen Viertels San Pellegrino mit seinen profferli und Steinhäusern, weiter zum Colle del Duomo mit Papstpalast, Loggia und Kathedrale San Lorenzo. Lokale Guides verbinden die Bauwerke mit Geschichten: vom längsten Konklave der Geschichte, von der Via Francigena und von der Macchina di Santa Rosa. Die Führung eignet sich ideal als Auftakt eines Aufenthalts, da man danach die wichtigsten Orte und die Schichten der Stadtgeschichte kennt.
