Die Cattedrale di San Lorenzo, der Dom von Viterbo, wurde im 12. Jahrhundert über älteren Vorgängerbauten errichtet und steht auf dem Colle del Duomo, dem geschichtsträchtigsten Hügel der Stadt. Bis heute bewahrt sie einen kunstvollen Kosmaten-Fußboden, jenes typisch mittelitalienische Muster aus eingelegten farbigen Steinen, sowie einen gotischen Glockenturm mit charakteristischen zweifarbigen Streifen. Das Innere erzählt von einer wechselvollen Geschichte. Nach schweren Schäden im Zweiten Weltkrieg wurde der Bau bewusst in seine romanische Form zurückgeführt, statt ihn in einem späteren Stil wiederherzustellen. So wirkt der Kirchenraum heute klarer und strenger, als es manche barock überformte Kathedrale tut – ein Eindruck, der dem ursprünglichen Charakter des Hauses näherkommt. Besondere historische Bedeutung erhält der Dom durch ein Grab: Hier ruht Johannes XXI., der einzige portugiesische Papst der Geschichte. Er starb 1277 im benachbarten Palazzo dei Papi, als die Decke seines Studierzimmers einstürzte – ein Ereignis, das eng mit der Zeit verbunden ist, in der Viterbo Sitz der Kurie war. Der Besuch des Doms lässt sich gut mit dem übrigen Ensemble auf dem Colle del Duomo verbinden. Zusammen mit der Loggia und dem Museo Colle del Duomo bildet die Kathedrale einen geschlossenen Rundgang, der die Epoche, als Päpste in Viterbo residierten, an einem Ort greifbar macht.
Besucher erwartet ein romanischer Kirchenraum, der nach den Kriegsschäden des 20. Jahrhunderts bewusst in seine ursprüngliche Form zurückgeführt wurde und dadurch klar und streng wirkt. Im Inneren fallen der kunstvolle Kosmaten-Fußboden und das Grab des portugiesischen Papstes Johannes XXI. auf. Von außen prägt der gotische Glockenturm mit zweifarbigen Streifen das Bild. Der Dom liegt auf dem Colle del Duomo, dem historischen Hügel der Stadt, direkt neben dem Palazzo dei Papi und der Loggia.
Die Kathedrale wurde im 12. Jahrhundert über älteren Vorgängerbauten errichtet, in einer Zeit, in der Viterbo an Bedeutung gewann. Im 13. Jahrhundert, als die Kurie nach Viterbo zog, rückte der Colle del Duomo in den Mittelpunkt des kirchlichen Lebens. 1277 starb hier Johannes XXI. im benachbarten Palast, sein Grab befindet sich im Dom. Schwere Schäden im Zweiten Weltkrieg führten zu einer Wiederherstellung, die das Innere bewusst auf die romanische Ursprungsform zurückbrachte.
