Das Ristorante Diana an der Via dell'Indipendenza ist seit 1909 das bürgerliche Stadtrestaurant Bolognas. Kellner im weißen Jackett, gestärkte weiße Tischdecken und ein gediegener Saal vermitteln das Gefühl einer anderen Zeit – hier wird die klassische bolognesische Küche ohne Moden und ohne Experimente gepflegt, so wie sie Generationen von Bologneser Familien kennen und lieben. Die Karte verteidigt den Kanon der Stadt: Tortellini in brodo, in Kapaunbrühe schwimmende, von Hand gedrehte Teigtaschen; Lasagne verdi, die grüne, mit Spinat gefärbte Variante der berühmten Schichtnudel; Cotoletta alla bolognese, das mit Parmaschinken und Parmigiano überbackene Schnitzel. Das Aushängeschild aber ist der Bollito-Wagen: Ein Servierwagen mit gemischtem Siedfleisch wird an den Tisch gerollt und das Fleisch dort tranchiert – ein Ritual, das man in dieser Form nur noch in wenigen traditionsreichen Häusern erlebt. Hier feiern Bologneser Familien seit Generationen ihre Sonntage, und als Besucher isst man sich einmal quer durch die Klassiker der Stadt, in einem Ambiente, das den bürgerlichen Stolz der Emilia spiegelt. Die Lage an der zentralen Via dell'Indipendenza, der Flanierachse Richtung Piazza Maggiore, macht das Diana zu einer praktischen Adresse für ein gehobenes, traditionelles Mittag- oder Abendessen. Wer die ungebrochene, klassische Seite der bolognesischen Küche kennenlernen will, ist hier richtig – ein Stück lebendige Esskultur.
Die Küche des Diana ist klassisch bolognesisch und bürgerlich: handgedrehte Tortellini in brodo in Kapaunbrühe, grüne Lasagne verdi, die mit Parmaschinken und Parmigiano überbackene Cotoletta alla bolognese und vor allem das Bollito misto, gemischtes Siedfleisch, das vom Wagen am Tisch tranchiert wird. Es geht nicht um Innovation, sondern um die sorgfältige Pflege des überlieferten Kanons der Stadt.
Gediegen und traditionsreich: Kellner im weißen Jackett, gestärkte weiße Tischdecken und ein ruhiger, bürgerlicher Saal vermitteln das Gefühl einer anderen Zeit. Hier feiern Bologneser Familien seit Generationen ihre Sonntage – die Stimmung ist festlich, aber unprätentiös.
