Auf einer geführten Food-Tour durch das Quadrilatero, das alte Marktviertel Bolognas, probierst du dich an der Seite eines ortskundigen Guides durch den kulinarischen Kanon der Stadt. Die engen Gassen rund um die Via Pescherie Vecchie und die Via Drapperie sind seit dem Mittelalter das gastronomische Herz Bolognas – hier reihen sich Salumerie, Käsehändler, Bäcker und Weinhandlungen, und genau hier lässt sich die emilianische Esskultur am dichtesten erleben. Unterwegs kostest du dich durch die berühmten Produkte: Mortadella und Culatello in der Salumeria, Parmigiano Reggiano, der je nach Reifegrad zwischen 24 und 36 Monaten unterschiedlich schmeckt, frisch gedrehte Tortellini, dunkler Aceto Balsamico aus Modena und zum Abschluss ein Glas Pignoletto zwischen den Marktständen. Der Guide erklärt dabei, woran man echte, von Hand ausgerollte Sfoglia erkennt, warum es in Bologna keine „Spaghetti Bolognese" gibt und welche Qualitätsmerkmale hinter den geschützten Herkunftsbezeichnungen stehen. So wird aus dem Verkosten ein kleines Lehrstück über die Region. Die meisten Touren dauern drei bis vier Stunden und kombinieren mehrere Kostproben zu einer kleinen Mahlzeit – hungrig zu kommen lohnt sich also. Die Aktivität eignet sich für Genussreisende, Erstbesucher und alle, die das kulinarische Bologna nicht nur essen, sondern verstehen wollen. Als Auftakt einer Bologna-Reise ist die Food-Tour ideal, weil sie zugleich das Marktviertel erschließt und einen Überblick über die regionalen Spezialitäten gibt, denen man danach überall in der Stadt wiederbegegnet.
Mit einem ortskundigen Guide gehst du durch die engen Gassen des Quadrilatero, dem mittelalterlichen Marktviertel Bolognas. An mehreren Stationen kostest du dich durch die regionalen Spezialitäten: Mortadella und Culatello in der Salumeria, Parmigiano in verschiedenen Reifegraden, frische Tortellini, Balsamico aus Modena und zum Abschluss ein Glas Pignoletto. Der Guide erklärt unterwegs Herkunft, Herstellung und Qualitätsmerkmale, sodass aus dem Verkosten ein Lehrstück über die emilianische Esskultur wird. Die Tour dauert drei bis vier Stunden.
