Die Radtour von Lecce nach San Cataldo ist der klassische Halbtagesausflug der Stadt. Gut zehn flache Kilometer führen durch Felder und Olivenhaine nach Osten, bis sich am Horizont das Blau der Adria öffnet. Weil die Strecke kaum Steigungen kennt, ist sie auch für ungeübte Radler und Familien gut zu bewältigen – ein entspanntes Rollen durch die Landschaft des Salento, vorbei an Trockenmauern und knorrigen Olivenbäumen. Am Ziel liegt San Cataldo, der Hausstrand der Lecceser. Hier warten der Sandstrand mit seinen Lidos, der kleine Hafen mit dem Leuchtturm und mehrere Strandbars für die Pause. Der Ort geht auf eine römische Hafenanlage zurück, von der noch Spuren erhalten sind; heute prägt ihn jedoch das unbeschwerte Strandleben der Region. Gebadet wird von Juni bis weit in den Oktober, denn das Wasser bleibt lange warm. Die Tour eignet sich hervorragend, um Stadt und Meer an einem Tag zu verbinden: vormittags die Barockaltstadt, nachmittags das Adriawasser. Räder und geführte Touren werden in Lecce vielfach angeboten, vom einfachen Verleih bis zur begleiteten Gruppenausfahrt mit Pausen und Erklärungen unterwegs. Am schönsten ist die Rückfahrt im weichen Licht des späten Nachmittags, wenn die Sonne tief steht und die Olivenhaine golden leuchten. Wer die Hitze meiden will, startet früh und kehrt am Abend zurück. Sonnenschutz, ausreichend Wasser und Badesachen gehören ins Gepäck; an heißen Sommertagen empfiehlt es sich, die Mittagsstunden am Strand zu verbringen und erst gegen Abend zurückzuradeln.
Gut zehn flache Kilometer führen von Lecce durch Felder und Olivenhaine ostwärts zur Adria nach San Cataldo. Am Ziel warten ein Sandstrand mit Lidos, der kleine Hafen mit Leuchtturm und Strandbars für die Pause. Die Strecke ist kaum hügelig und daher auch für Familien und ungeübte Radler geeignet. Räder und geführte Touren werden in Lecce vielfach angeboten – am schönsten ist die Rückfahrt im weichen Licht des späten Nachmittags.
