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Basilica di Santa Croce
Die berühmteste Fassade des barocco leccese: Putten, Fabelwesen, Früchte und eine große Rosette – über fast 150 Jahre bis Ende des 17. Jahrhunderts vollendet.
◆ STADTVIERTEL · LECCE
Innerhalb der drei Stadttore – Porta Napoli, Porta Rudiae und Porta San Biagio – drängt sich Lecces barockes Herz: honigfarbene Gassen, überbordende Kirchenfassaden, Innenhöfe voller Bougainvillea und ein römisches Amphitheater mitten auf der Piazza Sant'Oronzo. Abends gehören die Gassen der Passeggiata, den Weinbars und den Cartapesta-Werkstätten.

Lecces Altstadt ist kompakt – vom Obelisken vor Porta Napoli bis zur Villa Comunale am anderen Ende läuft man keine Viertelstunde – und doch verliert man sich hier gern. Die Hauptachse Corso Vittorio Emanuele II verbindet die Piazza del Duomo mit der Piazza Sant'Oronzo, dazwischen zweigen Gassen ab, in denen hinter schmiedeeisernen Balkonen Innenhöfe, Hauskapellen und Werkstätten liegen. Der Domplatz ist eine Besonderheit: Er hat nur einen einzigen Zugang und wirkt wie ein steinerner Salon unter freiem Himmel.
Das Nebeneinander der Epochen macht den Reiz aus. Auf der Piazza Sant'Oronzo blickt man von der Caféterrasse direkt in das römische Amphitheater, ein paar Schritte weiter wacht das Castello Carlo V über den Übergang zur Neustadt, und an der Basilica di Santa Croce arbeiteten Bildhauer über Generationen an einer Fassade, die bis heute als Höhepunkt des süditalienischen Barock gilt. Wer genauer hinsieht, entdeckt überall Figuren und Fratzen aus pietra leccese – der weiche Kalkstein machte die Detailwut erst möglich.
Gleichzeitig ist das Viertel kein Museum: Die Universität hält die Mieten der Bars studentisch, in den Werkstätten entstehen nach wie vor Cartapesta-Figuren, und abends schiebt sich die Passeggiata über den Corso. Wer hier wohnt – etwa in einem der Palazzo-Hotels –, hat alle großen Monumente vor der Tür und sollte sich mindestens einen Abend für das Lichtspiel auf den Fassaden nach Sonnenuntergang freihalten.
01 · Highlights
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Die berühmteste Fassade des barocco leccese: Putten, Fabelwesen, Früchte und eine große Rosette – über fast 150 Jahre bis Ende des 17. Jahrhunderts vollendet.
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Einer der wenigen geschlossenen Domplätze Italiens – mit Kathedrale, Bischofspalast, Seminar und dem fast 70 Meter hohen Glockenturm von Giuseppe Zimbalo.
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Das römische Amphitheater des antiken Lupiae liegt mitten auf der Piazza Sant'Oronzo – ein Teil schlummert bis heute unter den umliegenden Häusern.
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Die mächtige Festung Kaiser Karls V. beherbergt heute Ausstellungen und das Museum der Cartapesta, Lecces traditioneller Papiermaché-Kunst.
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Ein Wohnhaus, unter dem bei Rohrarbeiten 2.000 Jahre Stadtgeschichte zum Vorschein kamen – heute eines der ungewöhnlichsten Privatmuseen Italiens.
02 · Sehenswürdigkeiten
03 · Essen & Trinken
05 · Praktisch
06 · Häufige Fragen
Nur sehr eingeschränkt – große Teile sind verkehrsberuhigte Zone (ZTL) mit Kameraüberwachung. Am besten parkt man an den Rändern, etwa nahe der Porta Napoli oder am Bahnhof, und geht zu Fuß; die Wege sind kurz.
Die wichtigsten Monumente – Santa Croce, Domplatz, Amphitheater, Castello – lassen sich an einem vollen Tag sehen. Wer Museen wie das Museo Faggiano besucht, in Werkstätten stöbert und Pausen in den Höfen einplant, nimmt besser zwei Tage.
Auf dem Corso Vittorio Emanuele II zur abendlichen Passeggiata, auf der Piazza del Duomo kurz vor Sonnenuntergang und in den Seitengassen rund um die Kirche San Matteo, wo die Cartapesta-Werkstätten liegen.
Ja – Lecce ist Universitätsstadt, und die Altstadt ist bis spät belebt: Weinbars, Höfe mit Livemusik und Restaurants füllen sich ab etwa 20 Uhr. Die üblichen Vorsichtsregeln für Städte genügen.
07 · In der Nähe
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