Die Funivia verbindet den Stadtrand von Trapani mit dem Bergstädtchen Erice. In rund zehn Minuten schwebt die Kabine über Felder und Serpentinen hinauf auf etwa 750 Meter Höhe, mit immer weiterem Blick über die Stadt, die Salinen und die Egadi-Inseln. Die Auffahrt ist damit selbst schon ein Erlebnis und ersetzt die kurvige Straße, auf der man sonst nach Erice gelangt. Oben angekommen, betritt man eine andere Welt. Erice liegt auf einem Bergkamm und wirkt mit seinen gepflasterten Gassen, den grauen Steinhäusern und den mittelalterlichen Mauern wie aus der Zeit gefallen. Oft hängen Wolken oder Nebel über dem Ort, was ihm eine eigene, kühle Atmosphäre verleiht – ein deutlicher Kontrast zur warmen Küstenstadt Trapani unten am Meer. Zu den Zielen oben gehört das Castello di Venere, eine normannische Burg an der Steilkante, die auf den Fundamenten eines antiken Heiligtums steht und von der aus sich der Blick über die ganze Region öffnet. Berühmt ist Erice außerdem für seine Pasticcerie: Die örtlichen Mandelgebäcke, allen voran die Genovesi, gehören zu den bekanntesten Süßwaren Westsiziliens und sind ein fester Programmpunkt jedes Besuchs. Die Seilbahn macht den Ausflug von Trapani aus unkompliziert und schnell. Allerdings ist der Betrieb wetterabhängig: Bei starkem Wind oder während Wartungsarbeiten pausiert die Funivia. Wer hinauf möchte, sollte daher vor dem Ausflug kurz den aktuellen Betriebsstatus prüfen. Oben angekommen, sollte man wegen der Höhenlage und des oft kühleren, feuchteren Klimas auch im Sommer eine leichte Jacke einpacken.
Vom Stadtrand Trapanis steigst du in die Kabine der Funivia und schwebst in rund zehn Minuten über Felder und Serpentinen hinauf nach Erice auf etwa 750 Meter. Während der Fahrt öffnet sich der Blick auf die Stadt, die rosa schimmernden Salinen und die Egadi-Inseln. Oben erwartet dich ein mittelalterliches Bergstädtchen mit gepflasterten Gassen, dem Castello di Venere an der Steilkante und Pasticcerie, in denen du die berühmten Genovesi probieren kannst.
