Zwischen zwei Felszungen liegt die Spiaggia di Calamosche wie ein Amphitheater aus Sand und klarem, türkisfarbenem Wasser. Sie gilt als die berühmteste Bucht des Naturreservats Vendicari und wird regelmäßig zu den schönsten Stränden Siziliens gezählt. Ihr Reiz liegt gerade darin, dass sie nicht erschlossen ist: Es gibt keine Strandbäder, keine Liegen zum Mieten und keinen Kiosk, nur Meer, Fels und Stille. Die Bucht ist bewusst schwer zugänglich geblieben. Vom Parkplatz führt ein staubiger Pfad in 15 bis 20 Minuten durch die niedrige Macchia bis zum Sand. Dieser kurze Fußweg hält die Massen fern und sorgt dafür, dass Calamosche seinen naturnahen Charakter bewahrt. Wer hierherkommt, sollte sich darauf einstellen, alles Nötige selbst mitzubringen – vor allem ausreichend Wasser und Sonnenschutz, da es vor Ort keine Versorgung und kaum Schatten gibt. Das geschützte, von Felsen gerahmte Wasser ist meist ruhig und klar, was die Bucht auch zum Schnorcheln und für Familien attraktiv macht. Die Lage innerhalb des Reservats Vendicari verbindet den Badetag mit der Möglichkeit, die Lagunen- und Dünenlandschaft des Schutzgebiets zu erkunden, etwa auf einer Wanderung entlang der Küste. Der Zeitpunkt entscheidet über das Erlebnis. Wer früh kommt, teilt die Bucht im Juni oder September nur mit wenigen anderen. Im August dagegen füllt sich der schmale Sandstreifen schnell, da Calamosche auch bei Einheimischen beliebt ist. Ein früher Start am Morgen lohnt sich daher doppelt: für den Parkplatz und für die Ruhe an der Bucht.
Eine naturbelassene Bucht aus Sand und klarem Wasser zwischen zwei Felszungen, erreichbar über einen 15- bis 20-minütigen Fußweg durch die Macchia. Es gibt keine Strandbäder, Liegen oder Kioske, nur Meer, Fels und Stille. Wasser und Sonnenschutz müssen selbst mitgebracht werden. Das ruhige, klare Wasser eignet sich zum Schwimmen und Schnorcheln.
Die Bucht liegt innerhalb der Riserva Naturale di Vendicari, eines Schutzgebiets an der Küste zwischen Noto und Marzamemi. Der Status als Naturreservat hat eine Bebauung verhindert und die Bucht in ihrem naturnahen Zustand erhalten, weshalb sie ohne touristische Infrastruktur auskommt.
