Tempio di Giunone

Tempio di Giunone

Der um 450 v. Chr. errichtete Juno-Tempel thront am höchsten Punkt des Tals der Tempel und bietet einen weiten Blick über Olivenhaine bis zum Meer.

Am östlichen Ende der Via Sacra, auf der höchsten Stelle des langgestreckten Felsrückens, steht der Tempio di Giunone – der Juno-Tempel, auch Tempel der Hera Lacinia genannt. Errichtet um 450 v. Chr., gehört er zur klassischen Phase des antiken Akragas und folgt demselben dorischen Bauschema wie der nahe Concordia-Tempel: sechs Säulen an den Schmal-, dreizehn an den Langseiten. Erhalten sind die Nordkolonnade nahezu vollständig sowie Teile der übrigen Säulen und des Gebälks; das Innere liegt offen. An einigen Steinen lassen sich noch heute Brandspuren erkennen – Zeugnisse der Zerstörung durch die Karthager, die Akragas im Jahr 406 v. Chr. eroberten und plünderten. Vor dem Tempel sind die Reste eines großen Altars zu sehen, an dem in der Antike Opfer dargebracht wurden. Weil der Tempel auf dem höchsten Punkt des Geländes liegt, ist er für viele der schönste Aussichtsplatz des Parks: Von der Terrasse davor schweift der Blick über Olivenhaine, Mandelbäume und die anderen Tempel hinweg bis zur Küstenebene und zum Meer. Besonders eindrucksvoll ist die Stimmung zum Sonnenuntergang, wenn der honigfarbene Kalkstein rötlich zu glühen beginnt. Wer den klassischen Rundgang durch das Tal der Tempel geht, beginnt meist hier oben am Juno-Tempel und steigt dann entlang der antiken Stadtmauer mit ihren in den Fels gehauenen Grabnischen hinab zum Concordia-Tempel und weiter zu den Resten des riesigen Zeusheiligtums. Der Tempel ist Teil des UNESCO-Welterbes von Agrigent.

★ travelperfect Special · Sehenswürdigkeit

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Denkmal
Typ

Öffnungszeiten

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Beste Besuchszeit
Der Sonnenuntergang ist hier besonders lohnend, weil der erhöhte Standort den Blick über Tal und Meer freigibt und der Kalkstein rötlich glüht. Früher Morgen ist gut, um Hitze und Andrang zu meiden. Frühling und Herbst sind klimatisch angenehmer als der heiße Hochsommer.
01Foto-Tipp 1

Zum Sonnenuntergang fotografieren, wenn der Stein rötlich glüht.

02Foto-Tipp 2

Die Säulenreihe mit dem Tal und dem Meer im Hintergrund komponieren.

03Foto-Tipp 3

Die Brandspuren als Detailaufnahme festhalten.

04Foto-Tipp 4

Vom tiefer liegenden Weg aufnehmen, um den Tempel gegen den Himmel zu setzen.

Sehenswürdigkeit

Tempio della Concordia

Der besterhaltene Tempel des Parks liegt nur wenige Hundert Meter bergab entlang der Via Sacra.

Sehenswürdigkeit

Giardino della Kolymbethra

Der schattige Zitrusgarten in der Schlucht bietet eine grüne Pause auf dem Rundgang.

Gelegen am höchsten Punkt des Tals der Tempel mit Panoramablick

Dorischer Tempel aus der Zeit um 450 v. Chr.

Brandspuren der karthagischen Plünderung von 406 v. Chr. erhalten

Nahezu vollständige Nordkolonnade und Reste des Opferaltars

Idealer Startpunkt für den Rundgang bergab zum Concordia-Tempel

Stimmungsvolle rötliche Färbung des Steins zum Sonnenuntergang

Teil des UNESCO-Welterbes von Agrigent

01Tipp 1

Den Rundgang oben am Juno-Tempel beginnen und entlang der Via Sacra bergab gehen.

02Tipp 2

Zum Sonnenuntergang kommen, wenn der Kalkstein rötlich glüht.

03Tipp 3

Auf die Brandspuren an den Steinen achten – Zeugnisse der karthagischen Plünderung.

04Tipp 4

Feste Schuhe tragen, der Weg über den Felsrücken ist uneben.

05Tipp 5

Das Park-Ticket gilt für alle Tempel; den Eingang Porta V liegt nahe am Juno-Tempel.

Wo steht der Juno-Tempel im Tal der Tempel?

Der Tempio di Giunone liegt am östlichen, höchsten Ende der Via Sacra. Von dort führt der klassische Rundgang bergab an der antiken Stadtmauer entlang zum Concordia-Tempel und weiter zum Zeustempel.

Wie alt ist der Tempio di Giunone?

Der dorische Tempel wurde um 450 v. Chr. im antiken Akragas errichtet und ist damit rund 2.470 Jahre alt. Er entstand in derselben klassischen Phase wie der benachbarte Concordia-Tempel.

Was haben die Brandspuren am Tempel zu bedeuten?

Die Spuren stammen von der Eroberung und Plünderung von Akragas durch die Karthager im Jahr 406 v. Chr. An mehreren Steinen sind die durch Feuer geröteten und gesprungenen Stellen bis heute sichtbar.

Lohnt sich der Juno-Tempel für die Aussicht?

Ja, weil er am höchsten Punkt des Geländes steht. Von der Terrasse davor reicht der Blick über Olivenhaine und die anderen Tempel bis zum Meer – besonders schön zum Sonnenuntergang.

Ist der Juno-Tempel im Park-Ticket enthalten?

Ja, das Eintrittsticket für den archäologischen Park des Tals der Tempel schließt den Juno-Tempel ein. Ein nahegelegener Parkeingang macht ihn zu einem praktischen Start- oder Endpunkt.

Umgebung

In der Nähe

Erreichbar zu Fuß ab Tempio di Giunone.

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