Das Museo Archeologico di Olbia steht auf dem kleinen Inselchen Peddone direkt an der Hafenpromenade und ist damit ein gut sichtbarer Teil des Stadtbilds. Es erzählt die lange Geschichte Olbias, die von den Nuraghern über Phönizier und Griechen bis zu den Römern und ins Mittelalter reicht. Olbia war über Jahrhunderte eine wichtige Hafenstadt, und das Museum macht diese Vergangenheit anhand von Funden aus der Stadt und der Umgebung greifbar. Herzstück der Sammlung sind die römischen Schiffswracks, die Ende der 1990er-Jahre bei Bauarbeiten im alten Hafenbecken geborgen wurden. Rümpfe, Masten und Ladung dieser Schiffe werden in einem eindrucksvoll inszenierten Saal gezeigt – fast genau an dem Ort, an dem die Schiffe einst sanken. Diese Nähe zwischen Fundort und Ausstellung verleiht der Präsentation eine besondere Wirkung und macht die maritime Geschichte der Stadt unmittelbar erfahrbar. Auch der Museumsbau selbst ist Teil des Erlebnisses: Seine markante Architektur erinnert an Schiff und Festung zugleich und greift damit die Themen des Ortes auf. Die Lage auf dem Inselchen Peddone, umgeben vom Wasser des Hafens, unterstreicht den Bezug zur Seefahrt, der die gesamte Sammlung durchzieht. Der Eintritt ist frei, sodass sich ein Besuch unkompliziert in einen Tag in Olbia einfügen lässt. Das Museum eignet sich gut als Ergänzung zu einem Stadtrundgang mit der Basilika San Simplicio und dem Corso Umberto sowie als Kontext für einen Besuch der nuraghischen Stätte Pozzo Sacro Sa Testa in der Umgebung.
Erwartet wird ein überschaubares, gut inszeniertes Museum, das die Geschichte Olbias chronologisch von den Nuraghern bis ins Mittelalter darstellt. Höhepunkt ist der Saal mit den römischen Schiffswracks, in dem Rümpfe, Masten und Ladung präsentiert werden. Der Museumsbau selbst ist mit seiner schiff- und festungsartigen Architektur Teil des Erlebnisses. Der Eintritt ist frei, ein Besuch dauert in der Regel ein bis zwei Stunden.
Olbia war bereits in punischer und römischer Zeit eine bedeutende Hafenstadt. Das Museum dokumentiert diese lange Geschichte von den Nuraghern über Phönizier und Griechen bis zu den Römern und ins Mittelalter. Ein besonderes Kapitel sind die römischen Schiffswracks, die Ende der 1990er-Jahre bei Bauarbeiten im alten Hafenbecken entdeckt und geborgen wurden – ein seltenes Zeugnis der antiken Seefahrt im Mittelmeer.
