Die Bootstour zu den Borromäischen Inseln ist das zentrale Erlebnis eines Aufenthalts in Stresa. Vom Imbarcadero an der Piazza Marconi und vom Anleger Carciano pendeln Linienschiffe und private Boote in dichtem Takt zu den drei Inseln im Golfo Borromeo. Die kurze Überfahrt ist zugleich der schönste Weg, die Stadt und ihre Hotelfront vom Wasser aus zu sehen. Klassisch ist die Runde Isola Bella – Isola dei Pescatori – Isola Madre mit freiem Ein- und Aussteigen. Der Tag folgt dabei einer bewährten Dramaturgie: morgens der barocke Palazzo Borromeo mit seinen Gartenterrassen auf der Isola Bella, mittags ein Teller Seefisch auf der Isola dei Pescatori, dem einzigen ganzjährig bewohnten Fischerdorf, und nachmittags der botanische Garten der ruhigeren Isola Madre. Jede Insel hat ihren eigenen Charakter, und die kurzen Bootsfahrten dazwischen geben dem Tag seinen Rhythmus. Für die Organisation gibt es verschiedene Möglichkeiten. Tageskarten der öffentlichen Schifffahrtslinien erlauben beliebig häufiges Ein- und Aussteigen, Kombitickets bündeln die Überfahrten mit den Eintritten zu den Borromeo-Besichtigungen. Daneben bieten private Bootsführer flexiblere Routen und Abfahrtszeiten an. Welche Variante sich lohnt, hängt davon ab, wie viele Inseln man besuchen und wie viel Zeit man jeweils verbringen will. Gerade in der Hochsaison ist ein früher Start zu empfehlen. Wer mit den ersten Booten übersetzt, hat die Isola Bella vor den großen Besucherströmen weitgehend für sich und kann den Tag entspannt über die drei Inseln verteilen, bevor am Nachmittag der Andrang einsetzt.
Eine Bootsrunde über die drei Borromäischen Inseln im Golfo Borromeo, mit kurzen Überfahrten zwischen barockem Palazzo, lebendigem Fischerdorf und botanischem Garten. Linienschiffe mit Tageskarte erlauben freies Ein- und Aussteigen, private Boote flexible Routen. Die Fahrten geben dem Tag seinen Rhythmus und bieten zugleich den besten Blick auf Stresa vom Wasser aus.
