Der geführte Altstadt-Rundgang erschließt Sirmione in rund zwei Stunden und verbindet die wichtigsten Orte der Halbinsel zu einem zusammenhängenden Bild. Start ist meist an der Zugbrücke des Castello Scaligero, von wo es durch die engen Gassen zur Piazza Carducci geht. Weiter führt der Weg hinauf zur romanischen Kirche San Pietro in Mavino mit ihren alten Fresken und schließlich bis zu den Grotte di Catullo, der großen römischen Villenruine an der Spitze der Halbinsel. Der Reiz des Rundgangs liegt weniger im Ablaufen der Stationen als in den Geschichten, die sie verbinden. Unterwegs geht es um die Römer und die Scaliger, jenes mittelalterliche Geschlecht, das die Wasserburg erbauen ließ. Es geht um die Verse des Dichters Catull, der die Halbinsel in der Antike besang und dessen Name bis heute mit den Grotte di Catullo verbunden ist. Und es geht um die Thermalquelle, die vor der Küste vom Grund des Sees aufsteigt und Sirmione seit jeher als Thermalort prägt. Auch die jüngere Geschichte kommt vor: die Jahre, in denen die Opernsängerin Maria Callas in Sirmione lebte, sind Teil der Erzählung und verbinden den Ort mit dem 20. Jahrhundert. So entsteht über den Spaziergang hinweg ein dichtes Bild aus Antike, Mittelalter und Moderne, das die einzelnen Sehenswürdigkeiten in einen Zusammenhang stellt. Besonders sinnvoll ist der Rundgang am ersten Tag eines Besuchs. Wer die Zusammenhänge kennt, läuft danach mit anderen Augen durch den Ort und erkennt in Gassen, Mauern und Ruinen mehr als zuvor. Die rund zwei Stunden verlangen festes Schuhwerk für die Gassen und den Anstieg zur Kirche, sind aber für die meisten Besucher gut zu bewältigen.
Der Rundgang beginnt meist an der Zugbrücke der Scaligerburg und führt durch die Gassen zur Piazza Carducci, hinauf zur romanischen Kirche San Pietro in Mavino und bis zu den Grotte di Catullo. Unterwegs verbinden Geschichten von Römern und Scaligern, von den Versen Catulls, der Thermalquelle im See und den Jahren der Maria Callas in Sirmione die einzelnen Orte zu einem Gesamtbild. In rund zwei Stunden entsteht so ein dichter Eindruck aus Antike, Mittelalter und Moderne, der die Sehenswürdigkeiten in einen Zusammenhang stellt.
