Brescia trug in der Antike den Namen Brixia und war eine bedeutende römische Stadt im Norden Italiens. Der geführte Rundgang folgt der Via dei Musei – dem antiken Decumanus, der Hauptachse der Römerstadt – und reiht die wichtigsten Zeugnisse dieser Epoche auf engem Raum aneinander. Den Auftakt bildet meist das Capitolium, der unter Kaiser Vespasian errichtete Haupttempel, dessen korinthische Säulen bis heute aufrecht stehen. Im Inneren wird die Vittoria Alata gezeigt, eine geflügelte Bronze-Siegesgöttin aus dem 1. Jahrhundert, die 1826 hier gefunden und 2020 in einer eigens gestalteten Cella neu aufgestellt wurde – das antike Wahrzeichen der Stadt. Davor erstreckt sich das alte Forum, der Marktplatz Brixias, gleich nebenan liegen die Reste des römischen Theaters. Den Abschluss bildet häufig das Museum Santa Giulia mit den Domus dell'Ortaglia, römischen Stadthäusern mit Mosaikböden, die unter den späteren Klostergärten ausgegraben wurden. Unterwegs erklären die Guides die Geschichte Brixias und ordnen ein, warum das antike Erbe Brescias gemeinsam mit den langobardischen Bauten 2011 zum UNESCO-Welterbe „Die Langobarden in Italien' erklärt wurde. Sie verknüpfen Architektur, Alltagsleben und Fundgeschichte zu einem zusammenhängenden Bild – vom Tempelbezirk über das öffentliche Leben am Forum bis zum privaten Wohnen in den Domus. Der Rundgang dauert in der Regel zwei bis drei Stunden und eignet sich besonders als Auftakt für den ersten Tag in der Stadt: Wer die antike Schicht Brescias zuerst versteht, liest danach die mittelalterlichen und venezianischen Bauten mit ganz anderen Augen. Die Wege sind kurz und überwiegend eben, der Großteil verläuft entlang einer einzigen Straße.
Ein geführter Spaziergang entlang der Via dei Musei verbindet die wichtigsten römischen Stätten Brescias zu einem zusammenhängenden Bild: das Capitolium mit der Vittoria Alata, das Forum, das römische Theater und die Domus dell'Ortaglia in Santa Giulia. Die Guides erklären Architektur, Alltagsleben und Fundgeschichte und ordnen das UNESCO-Welterbe ein. Der Rundgang dauert meist zwei bis drei Stunden und führt über kurze, überwiegend ebene Wege.
