La Pigna, der „Pinienzapfen“, ist die mittelalterliche Altstadt Sanremos und windet sich spiralförmig den Hang hinauf. Der Name verweist auf die Form des Viertels, das sich wie die Schuppen eines Pinienzapfens um den Hügel legt. Überdachte Gassen, steile Treppen, Torbögen und versteckte Plätzchen bilden ein bewusst verschachteltes Labyrinth. Diese Anlage hatte einen praktischen Grund: Das enge, unübersichtliche Gassengeflecht diente ursprünglich dem Schutz gegen Sarazenen-Überfälle. Die verwinkelte Bauweise erschwerte Angreifern den Weg und machte das Viertel zu einer Art Festung aus Stein. Wer heute hindurchgeht, erlebt diese mittelalterliche Struktur unmittelbar – eine Orientierung gelingt nur langsam, was den besonderen Reiz des Ortes ausmacht. Ganz oben krönt die barocke Wallfahrtskirche Madonna della Costa den Hügel. Von ihrem Vorplatz öffnet sich das schönste Panorama über die Bucht von Sanremo, das den Aufstieg durch die Gassen belohnt. Der Weg hinauf führt vorbei an alten Häusern, Torbögen und kleinen Plätzen und gipfelt in diesem Ausblick über Stadt und Meer. Lange Zeit war La Pigna verfallen, doch heute wird das Viertel langsam von Künstlern und kleinen Lokalen wiederbelebt. Zwischen den historischen Mauern entstehen Ateliers und Treffpunkte, die dem alten Stadtkern neues Leben geben. Damit ist La Pigna nicht nur ein historisches Denkmal, sondern ein lebendiger Teil Sanremos, der seine mittelalterliche Vergangenheit mit gegenwärtigem Leben verbindet.
Besucher erwartet ein spiralförmiges mittelalterliches Labyrinth aus überdachten Gassen, steilen Treppen, Torbögen und versteckten Plätzchen, das den Hang hinaufführt. Ganz oben krönt die barocke Wallfahrtskirche Madonna della Costa den Hügel, von deren Vorplatz sich das Panorama über die Bucht öffnet. Zwischen den historischen Mauern finden sich zunehmend Ateliers und kleine Lokale.
La Pigna ist die mittelalterliche Keimzelle Sanremos. Das verschachtelte Gassengeflecht entstand zum Schutz gegen Sarazenen-Überfälle und machte das Viertel zu einer Art Festung aus Stein. Über die Jahrhunderte verfiel der alte Stadtkern, bevor er in jüngerer Zeit langsam von Künstlern und kleinen Lokalen wiederbelebt wurde.
