Die Via dell'Amore wurde in den 1920er-Jahren beim Bau der Bahnlinie in die Steilküste gesprengt und verbindet Riomaggiore auf rund 900 fast ebenen Metern mit Manarola – der wohl berühmteste Spazierweg Italiens. Der Name ist Programm: Auf dem breiten, gut gesicherten Pfad, der sich direkt über dem Wasser durch die Klippen zieht, lässt sich die Cinque-Terre-Küste ohne nennenswerten Anstieg erleben. Genau das macht den Weg so beliebt – wo der übrige Sentiero Azzurro über Treppen und Höhenmeter führt, gleitet die Via dell'Amore nahezu eben am Fels entlang. Nach einem Felssturz 2012 war der Weg lange gesperrt. Seit Sommer 2024 ist er wieder vollständig geöffnet; der Zugang ist in der Saison über Zeitfenster-Tickets geregelt, die sich online oder mit der Cinque Terre Card sichern lassen. Die Reglementierung soll den Andrang auf dem schmalen Pfad steuern – wer sicher gehen will, bucht sein Zeitfenster im Voraus, gerade an Hochsaisontagen. Die Aussicht über das aufgewühlte Blau unter den Klippen bleibt jeden Meter spektakulär. Da der Weg eben und kurz ist, eignet er sich auch für Reisende, die keine anspruchsvolle Wanderung suchen, sowie als stimmungsvoller Abschnitt zum Sonnenuntergang. Wer die gesamte Verbindung zwischen den fünf Dörfern erkunden will, kombiniert die Via dell'Amore mit der Bahn oder den anspruchsvolleren Etappen des Sentiero Azzurro.
Ein breiter, gut gesicherter Klippenweg, der sich auf rund 900 fast ebenen Metern direkt über dem Wasser durch die Steilküste zieht. Anders als der übrige Sentiero Azzurro hat er kaum Höhenmeter und ist in wenigen Minuten begehbar. In der Saison gilt ein Zeitfenster-Ticket; an Hochsaisontagen kann es auf dem schmalen Pfad voll werden.
Der Weg wurde in den 1920er-Jahren beim Bau der Bahnlinie in die Steilküste gesprengt und entwickelte sich zum berühmtesten Spazierweg Italiens. Ein Felssturz im Jahr 2012 führte zu einer langen Sperrung; seit Sommer 2024 ist die Via dell'Amore nach umfangreichen Sicherungsarbeiten wieder vollständig geöffnet.
