Direkt hinter der Piazza Tasso bricht Sorrent in eine tiefe, grüne Schlucht ab – das Vallone dei Mulini. Unten in der Klamm steht die Ruine einer alten Getreidemühle, die der Schlucht ihren Namen gab und heute zu den ungewöhnlichsten Anblicken der Stadt gehört. Die Mühle wurde im 19. Jahrhundert aufgegeben. Mit dem Bau neuer Straßen, die die Schlucht vom Meer abschnitten, veränderte sich das Mikroklima: Die Luft staute sich, die Feuchtigkeit stieg, und Mühle und Mauern verloren ihre Funktion. Seither hat sich eine üppige, feuchtigkeitsliebende Vegetation die Ruine zurückgeholt – Farne, Moose und Schlingpflanzen überziehen das alte Mauerwerk und erzeugen ein fast surreal verwunschenes Bild. Betreten lässt sich die Schlucht nicht; den besten Eindruck gewinnst du von oben. Vom Aussichtspunkt an der Via Fuorimura blickst du kostenlos hinab auf die überwucherte Mühle in der grünen Tiefe. Es ist ein kurzer Halt – wenige Schritte von der Piazza Tasso entfernt – und zugleich eines der meistfotografierten Motive Sorrents. Weil der Abstecher nur zwei Minuten kostet und mitten im Zentrum liegt, lässt er sich problemlos in jeden Altstadtbummel einbauen. Wer den Kontrast zwischen der lebhaften Piazza darüber und der stillen, von Pflanzen erorberten Ruine darunter sucht, findet ihn hier auf engstem Raum.
Du blickst vom Aussichtspunkt an der Via Fuorimura in eine tiefe, grüne Schlucht direkt hinter der Piazza Tasso. Unten steht die Ruine einer alten Getreidemühle, vollständig von feuchtigkeitsliebender Vegetation überzogen – ein surreal verwunschenes Bild aus Mauerwerk und Grün. Die Schlucht selbst ist nicht begehbar; es handelt sich um einen kurzen, kostenlosen Halt, bei dem das Fotografieren von oben im Mittelpunkt steht.
Die Mühle im Vallone dei Mulini diente einst der Getreideverarbeitung. Im 19. Jahrhundert wurde sie aufgegeben: Neue Straßenbauten, darunter die Anlage der heutigen Piazza Tasso, schnitten die Schlucht vom Meer ab und veränderten das Mikroklima. Die gestaute Feuchtigkeit machte die Mühle unbrauchbar, ließ aber die üppige Vegetation entstehen, die das Mauerwerk heute überzieht.
