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Spiaggia di Marina Grande
Der zugänglichste Strand der Stadt – dunkler Sand, ruhiges Wasser und Fischerboote als Kulisse.
◆ STADTVIERTEL · SORRENT
Marina Grande ist Sorrents älteste Adresse und bis heute ein Dorf im Kleinen: bunte Fischerhäuser um eine flache Bucht, Boote auf dem dunklen Sand, Netze zwischen den Stühlen der Trattorien. Wer durch das antike Stadttor hinabsteigt, lässt den Trubel der Klippenstadt hinter sich – und sitzt zehn Minuten später mit den Füßen fast im Wasser beim Fang des Tages.

Der Weg hinunter führt durch ein Stadttor aus vorrömischer Zeit – ein niedriger Tunnelbogen, durch den schon Generationen von Fischern ihre Körbe trugen. Unten öffnet sich die Bucht: Marina Grande war immer der Arbeitshafen der Stadt, während drüben an der Marina Piccola die Fähren anlegen. Bis heute werden hier morgens Boote zu Wasser gelassen und Netze geflickt, auch wenn die Trattorien längst mehr Gäste als Fischer versorgen.
Berühmt wurde das Viertel 1955, als Vittorio De Sica hier „Pane, amore e…“ mit Sophia Loren drehte – die Fotos der Dreharbeiten hängen noch in den Lokalen. Geblieben ist die Kulisse: pastellfarbene Häuser dicht am Wasser, Wäsche zwischen den Fenstern, die kleine Kirche Sant'Anna, deren Patronin Ende Juli mit Lichterprozession und Feuerwerk über der Bucht gefeiert wird – das stimmungsvollste Fest im Sorrentiner Kalender.
Heute ist Marina Grande vor allem ein Versprechen für lange Mittage: Frittura und Vongole auf Holzstegen über dem Wasser, danach ein Bad am dunklen Sandstrand, abends das Licht, das die Häuserfront in Bronze taucht. Es ist touristischer geworden, keine Frage – aber wer unter der Woche oder außerhalb des Hochsommers kommt, findet noch das Dorf im Bild.
01 · Highlights
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Der zugänglichste Strand der Stadt – dunkler Sand, ruhiges Wasser und Fischerboote als Kulisse.
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Der niedrige Torbogen aus vorrömischer Zeit ist bis heute der schönste Zugang ins Viertel – zu Fuß von der Villa Comunale oder der Piazza della Vittoria.
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Von der einfachen Familientrattoria bis zur modernen Fischküche – gegessen wird über dem Wasser, mit Blick auf Boote und Golf.
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Ende Juli feiert das Viertel seine Patronin mit Prozession übers Wasser, Lichtern und Feuerwerk – Sorrents stimmungsvollstes Fest.
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06 · Häufige Fragen
Ja – der dunkle Sand- und Kiesstrand ist der zugänglichste der Stadt. Ein Abschnitt ist frei, daneben vermieten kleine Stabilimenti Liegen und Schirme. Das Wasser der Bucht bleibt meist ruhig und fällt flach ab, gut auch für Kinder.
Zu Fuß über die Treppengassen ab Piazza della Vittoria durch das antike Stadttor, etwa 10 bis 15 Minuten. Der Rückweg ist ein Anstieg – wer ihn scheut, nimmt ein Taxi oder den kleinen Stadtbus, der das Viertel anbindet.
Mittags und am Wochenende füllen sich die Stegrestaurants, das Viertel bleibt aber spürbar dörflicher als die Altstadt. Früh morgens, wenn die Boote rausfahren, und abends nach der zweiten Essensrunde gehört die Bucht wieder den Anwohnern.
Rund um den 26. Juli feiert Marina Grande seine Schutzpatronin – mit geschmückten Booten, einer Prozession übers Wasser, Lichtern entlang der Bucht und Feuerwerk. Für Plätze in den Trattorien an diesem Abend früh reservieren.
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