Gleich neben der Villa Comunale öffnet sich der Chiostro di San Francesco, der Kreuzgang des Franziskanerklosters. Über einem kleinen Garten aus Bougainvillea und Zitrusbäumen spannen sich gekreuzte Tuffbögen, die über Jahrhunderte auf deutlich älteren Fundamenten gewachsen sind. Das Ergebnis ist einer der stimmungsvollsten Orte der Stadt. Der besondere Reiz liegt in der Mischung der Stile. Die ineinandergreifenden, arabisch inspirierten Bögen treffen auf schlichtes Mauerwerk, und die unterschiedlichen Bauphasen sind dem Kreuzgang anzusehen. Im Innenhof, beschattet von blühenden Pflanzen, entsteht eine Ruhe, die im Kontrast zum Treiben der nahen Gassen steht. Diese Atmosphäre macht den Kreuzgang zu einer begehrten Kulisse. Trauungen finden hier ebenso statt wie die Konzerte des Sorrentiner Sommers, bei denen klassische Musik unter den Bögen erklingt. Wer sein Reiseprogramm danach ausrichtet, kann den Ort nicht nur als Architektur, sondern als lebendigen Veranstaltungsraum erleben. Der Zugang zum Kreuzgang ist frei, sodass sich ein kurzer Besuch jederzeit in den Altstadtbummel einfügt. Besonders lohnt am Abend ein Blick ins Veranstaltungsprogramm: Ein Konzert zwischen den Tuffbögen verbindet die Stimmung des Ortes mit Musik und gehört zu den besonderen Erlebnissen Sorrents.
Du betrittst einen ruhigen Innenhof, über dem sich gekreuzte, arabisch inspirierte Tuffbögen spannen. In der Mitte wächst ein kleiner Garten aus Bougainvillea und Zitrusbäumen. Die Mischung aus verschiedenen Bauphasen und schlichtem Mauerwerk macht den Ort stimmungsvoll und vergleichsweise still, obwohl die belebten Gassen direkt daneben liegen. Der Zugang ist frei; im Sommer dient der Kreuzgang zudem als Konzert- und Trauungskulisse.
Der Kreuzgang gehört zum Franziskanerkloster und wuchs über Jahrhunderte auf deutlich älteren Fundamenten. Die ineinandergreifenden Tuffbögen zeigen arabische Einflüsse, wie sie in der Architektur Süditaliens immer wieder auftauchen. Verschiedene Bauphasen haben den heutigen, stilistisch gemischten Eindruck geprägt; heute dient der Ort neben der religiösen Nutzung als Veranstaltungsraum.
