Das Museo Correale di Terranova gilt als eines der schönsten Provinzmuseen Italiens. Untergebracht in der Villa der Grafen Correale di Terranova, wenige Minuten östlich der Piazza Tasso, bietet es einen ruhigen Kulturbesuch abseits des Gassentrubels von Sorrent. Die Sammlung ist breit gefächert. In den Räumen reihen sich neapolitanische Malerei, Fayencen und Porzellan, venezianisches Glas sowie Uhren und Möbel des 17. und 18. Jahrhunderts. Hinzu kommen archäologische Funde aus der Gegend und Beispiele der sorrentinischen Intarsienkunst, der Tarsia lignea, die das lokale Kunsthandwerk mit den überregionalen Beständen verbindet. So entsteht ein Querschnitt durch die Kunst- und Alltagskultur der Region und Süditaliens. Ein besonderer Abschluss erwartet die Besucher am Ende des Gartens: Dort öffnet sich eine Belvedere-Terrasse mit weitem Blick über den Golf von Neapel. Der Übergang von den Sammlungsräumen zum Panorama macht den Besuch zu mehr als einem reinen Museumsgang. Für den Rundgang lohnt sich eine gute Stunde. Anders als die frei zugänglichen Sehenswürdigkeiten der Altstadt ist das Museum kostenpflichtig, bietet dafür aber einen konzentrierten, ruhigen Einblick in die Kunstgeschichte der Region. Wer Sorrent über die Strände und Gassen hinaus kennenlernen möchte, findet hier eine lohnende kulturelle Ergänzung.
Du durchwanderst die Räume der ehemaligen Villa der Grafen Correale di Terranova mit neapolitanischer Malerei, Fayencen und Porzellan, venezianischem Glas sowie Uhren und Möbeln des 17. und 18. Jahrhunderts. Dazu kommen archäologische Funde aus der Gegend und Beispiele der sorrentinischen Intarsienkunst. Am Ende des Gartens öffnet sich eine Belvedere-Terrasse mit Blick über den Golf von Neapel. Der Besuch ist kostenpflichtig und dauert etwa eine Stunde.
Das Museum geht auf die Sammlung der Grafen Correale di Terranova zurück, deren Villa heute die Bestände beherbergt. Über Generationen zusammengetragen, vereint die Sammlung neapolitanische und überregionale Kunst mit lokalem Kunsthandwerk wie der Tarsia lignea. Damit dokumentiert das Haus sowohl die Geschichte einer sorrentinischen Adelsfamilie als auch die Kunst- und Alltagskultur der Region.
