Ein geführter Altstadt-Rundgang verdichtet die Geschichte Sorrents auf rund zwei Stunden und ist deshalb gerade am ersten Tag eine gute Wahl: Danach läuft man mit anderen Augen durch die Stadt. Der Weg verbindet die wichtigsten Punkte des historischen Kerns zu einem zusammenhängenden Bild. Ausgangspunkt ist meist die Piazza Tasso, der zentrale Platz Sorrents. Von dort führt der Rundgang in das römische Gassenraster der Altstadt mit der lebhaften Via San Cesareo und dem Sedile Dominova, der historischen Adelsloggia. Weiter geht es zum Dom Santi Filippo e Giacomo mit seinen feinen Intarsienarbeiten, zum stimmungsvollen Kreuzgang von San Francesco und schließlich zur Villa Comunale mit ihrem weiten Blick über den Golf von Neapel. Der Mehrwert liegt in den Erklärungen der lokalen Guides. Sie erzählen, warum die Zitronen in Sorrent unter den traditionellen Strohmatten-Pergolen wachsen, woran man echte Tarsia lignea – die berühmte Sorrentiner Intarsienkunst – erkennt und wie sich die Stadt über ihrer antiken Grundstruktur entwickelt hat. So werden aus einzelnen Sehenswürdigkeiten zusammenhängende Geschichten. Der Rundgang eignet sich für alle, die Sorrent strukturiert und mit Hintergrundwissen kennenlernen möchten, statt allein durch die Gassen zu streifen. Mitzubringen sind bequeme Schuhe und für den Dombesuch angemessene Kleidung. Wer den Rundgang an den Anfang der Reise legt, hat anschließend die nötige Orientierung für eigene Erkundungen.
Der Rundgang beginnt an der Piazza Tasso und führt in das antike Gassenraster der Altstadt. Über die Via San Cesareo und vorbei am Sedile Dominova geht es zum Dom mit seinen Intarsienarbeiten, weiter zum Kreuzgang von San Francesco und schließlich zur Villa Comunale mit ihrem Blick über den Golf von Neapel. Lokale Guides verbinden die Stationen mit Hintergründen zur Stadtgeschichte, zum Zitronenanbau und zur Sorrentiner Intarsienkunst, sodass aus einzelnen Sehenswürdigkeiten ein zusammenhängendes Bild entsteht.
