Sorrents Dom Santi Filippo e Giacomo am Corso Italia wirkt von außen eher unscheinbar und wird im Vorbeigehen leicht übersehen. Im Inneren aber birgt er ein Schaustück der Stadtgeschichte: feinste Tarsia lignea, die Intarsienkunst aus eingelegtem Holz, für die Sorrent seit Jahrhunderten bekannt ist. Besonders sehenswert sind das Chorgestühl und die Kreuzwegtafeln, die in dieser Technik gearbeitet sind. Die Sorrentiner Intarsienkunst – das kunstvolle Einlegen verschiedenfarbiger Hölzer zu Bildern und Mustern – findet hier eine ihrer eindrucksvollsten Anwendungen im sakralen Raum. Wer die handwerkliche Tradition der Stadt verstehen will, bekommt im Dom einen direkten Eindruck. Neben den Holzarbeiten lohnen weitere Details: die Marmorkanzel im Inneren und der frei stehende Glockenturm, dessen Sockel auf antiken Säulen ruht – ein Hinweis auf die lange Bausubstanz, auf der die Kirche steht. So verbindet der Dom mehrere Schichten der Stadtgeschichte an einem Ort. Der Besuch ist kurz und kostenlos und fügt sich gut in einen Altstadtbummel über den Corso Italia ein. Da es sich um einen Sakralbau handelt, ist angemessene Kleidung Voraussetzung. Wer die berühmte Intarsienkunst nicht nur in den Werkstätten und Läden, sondern in ihrem ursprünglichen Kontext sehen möchte, sollte den Dom nicht auslassen.
Von außen wirkt der Dom Santi Filippo e Giacomo am Corso Italia unscheinbar. Im Inneren erwarten dich Chorgestühl und Kreuzwegtafeln in feinster Tarsia lignea, der Sorrentiner Intarsienkunst, dazu eine Marmorkanzel. Außen steht der frei stehende Glockenturm, dessen Sockel auf antiken Säulen ruht. Der Besuch ist kurz und kostenlos und passt gut in einen Altstadtbummel; als Sakralbau verlangt er angemessene Kleidung.
Der Dom ist den Stadtpatronen Santi Filippo e Giacomo geweiht. Sein frei stehender Glockenturm ruht auf antiken Säulen, was auf die Wiederverwendung älterer Bausubstanz hindeutet. Im Inneren spiegelt sich die jahrhundertealte handwerkliche Tradition Sorrents wider: Die Tarsia lignea, die Intarsienkunst aus eingelegtem Holz, prägt Chorgestühl und Kreuzwegtafeln und verbindet sakrale Funktion mit lokalem Kunsthandwerk.
