Jenseits der Bahngleise, im Arbeiterviertel Bolognina nördlich des Zentrums, liegt eine der gefragtesten Adressen Bolognas: die Trattoria di Via Serra. Flavio und Tommaso führen hier ein kleines Lokal, das mit seiner ehrlichen emilianischen Küche Kritiker und Einheimische gleichermaßen begeistert – ein Beweis, dass die besten Tische der Stadt nicht immer im touristischen Zentrum stehen. Auf den Tisch kommen handgedrehte Tortellini, Lasagne, Schmorfleisch und wechselnde Tagesgerichte, zubereitet aus den Zutaten kleiner Erzeuger der Umgebung. Die Küche ist bodenständig, aber präzise, und die Sorgfalt bei der Auswahl der Produkte spürt man in jedem Gang. Serviert wird in zwei schlichten, warmen Räumen, in denen die Aufmerksamkeit ganz dem Essen und dem Gespräch gilt. Es ist die Art von Lokal, das man wegen der Küche besucht, nicht wegen der Kulisse – und das gerade deshalb überzeugt. Der große Erfolg hat die Preise erstaunlich wenig bewegt; was sich verlängert hat, ist die Wartezeit: Wer hier essen will, reserviert Wochen im Voraus. Die Mühe lohnt sich für ein Abendessen, das viele als das ehrlichste der Stadt beschreiben. Die Lage in der Bolognina bedeutet einen kurzen Weg über die Gleise oder eine Bus- beziehungsweise Taxifahrt vom Zentrum – ein Abstecher, der mit einem authentischen Blick auf das alltägliche, abseitige Bologna belohnt wird. Wer die emilianische Trattoria-Küche in ihrer besten, unprätentiösen Form sucht, ist hier genau richtig.
Die Trattoria di Via Serra kocht emilianische Klassiker auf hohem handwerklichem Niveau: handgedrehte Tortellini, Lasagne, langgeschmortes Fleisch und wechselnde Tagesgerichte. Die Stärke liegt in der sorgfältigen Auswahl der Produkte von kleinen Erzeugern der Umgebung und in der präzisen, unprätentiösen Zubereitung. Es ist bodenständige Trattoria-Küche, die durch Qualität und Ehrlichkeit überzeugt, nicht durch Inszenierung.
Schlicht und warm. Zwei kleine, gemütliche Räume im Arbeiterviertel Bolognina, in denen die Aufmerksamkeit ganz dem Essen und dem Gespräch gilt. Flavio und Tommaso führen das Lokal persönlich; die Stimmung ist herzlich und unaufgeregt – eine echte Nachbarschafts-Trattoria, die zum Ziel von Genussreisenden geworden ist.
