Die Salumeria Tamburini an der Via Caprarie ist seit 1932 eine feste Institution im Quadrilatero, dem alten Marktviertel Bolognas. Im vorderen Teil liegt der traditionsreiche Feinkostladen: Von der Decke hängen ganze Mortadelle, auf den Theken türmen sich Laibe von Parmigiano Reggiano, daneben frische Pasta, Salumi, Käse und eingelegte Spezialitäten der Region. Es ist eine Schatzkammer der emilianischen Esskultur und zugleich der beste Ort der Stadt für Food-Souvenirs. Direkt daneben betreibt Tamburini eine Weinbar, in der das, was im Laden verkauft wird, gleich serviert wird: Tagliere-Bretter mit Salumi und Käse, dampfende Tortellini, Lasagne und andere Klassiker, gegessen an Stehtischen direkt zwischen den Regalen. Mittags drängen sich Marktgänger, Büroangestellte und Reisende, bestellen ein Glas Lambrusco oder Pignoletto dazu und kosten sich durch das Sortiment. Die Stimmung ist unkompliziert, laut und sehr bolognesisch – Feinkostladen und Imbiss in einem. Tamburini eignet sich gleich auf mehrere Weisen: für eine schnelle, regionale Mittagsmahlzeit zwischen zwei Sehenswürdigkeiten, für einen Aperitivo mit Tagliere am frühen Abend und für den Einkauf von Mitbringseln. Vieles ist vakuumiert und damit reisetauglich – wer ein Stück Bologna mit nach Hause nehmen will, wird hier fündig. Der Laden liegt mitten im Markttreiben des Quadrilatero, sodass sich der Besuch mühelos mit einem Bummel durch die umliegenden Gassen verbinden lässt.
Tamburini verbindet Feinkostladen und Imbiss: Aus dem Sortiment der Salumeria – Mortadella, Salumi, Parmigiano Reggiano, frische Pasta – entstehen Tagliere-Bretter, dampfende Tortellini, Lasagne und weitere emilianische Klassiker. Die Qualität kommt direkt aus der Theke, die Zubereitung ist bodenständig und ehrlich, ganz auf die Produkte der Region konzentriert.
Unkompliziert, laut und sehr bolognesisch. Man isst im Stehen an Tischen zwischen den Regalen, umgeben von hängenden Mortadelle und Käselaiben, während Marktgänger und Reisende ein und aus gehen. Es ist kein Restaurant im klassischen Sinn, sondern ein lebendiger Mix aus Laden und Weinbar.
