In Bologna lernt man Pasta dort, wo sie zu Hause ist – in der Heimat der Sfoglia, des von Hand ausgerollten Eierteigs, der die Küche der gesamten Emilia prägt. In einem Pasta-Kochkurs rollst du in kleinen Gruppen unter Anleitung einer Sfoglina, einer erfahrenen Pastamacherin, den Teig mit dem langen Holzstab, dem mattarello, hauchdünn aus, schneidest Tagliatelle in der richtigen Breite für das Ragù und drehst Tortellini um den kleinen Finger – mit all den kleinen Tricks, die sonst nur innerhalb der Familien weitergegeben werden. Der Reiz liegt im Handwerk: Hier geht es nicht um Maschinen, sondern um Gefühl für den Teig, die richtige Konsistenz und die jahrhundertealten Handgriffe, die eine echte Bologneser Pasta ausmachen. Die Sfoglina erklärt unterwegs, warum es in Bologna keine „Spaghetti Bolognese" gibt und wie sich gute Sfoglia anfühlt und anhört. Zum Abschluss wird gemeinsam gegessen, was entstanden ist, begleitet von einem Glas regionalem Wein – der schönste Lohn der Arbeit. Kurse gibt es in verschiedenen Formaten: vom kompakten Zwei-Stunden-Workshop bis zum halben Tag, der oft einen Marktbesuch zum Einkauf der Zutaten einschließt. Viele finden in Altstadtküchen rund um die Piazza Maggiore statt, sodass sich der Kurs leicht in einen Stadtbesuch einfügt. Der Kochkurs eignet sich für Paare, Familien und alle, die ein Stück Bologna mit nach Hause nehmen wollen – nicht als Souvenir, sondern als Fertigkeit, die man danach in der eigenen Küche wiederholen kann.
In kleinen Gruppen lernst du das bolognesische Pasta-Handwerk von einer Sfoglina. Du rollst den Eierteig mit dem langen Holzstab hauchdünn aus, schneidest Tagliatelle in Ragù-Breite und drehst Tortellini um den kleinen Finger. Die Pastamacherin zeigt die Tricks, die sonst nur in Familien weitergegeben werden, und erklärt unterwegs die Eigenheiten der echten Sfoglia. Zum Abschluss esst ihr gemeinsam das Selbstgemachte mit einem Glas regionalem Wein. Je nach Format dauert der Kurs zwei Stunden bis einen halben Tag, teils mit Marktbesuch.
